Fr, 20. Oktober 2017

Stinkefinger-Causa

08.02.2016 20:51

Diese Strafe bekam Austrias Kayode aufgebrummt!

Jetzt ist es tatsächlich passiert! Austria-Stürmer Lary Kayode ist nach seiner Stinkefinger-Geste vom Match gegen Grödig (1:0) für das nächste Pflichtspiel gesperrt worden. "Die ausgewerteten Bilder zeigen, dass sich Kayode beim Torjubel in der 40. Minute unsportlich verhalten hat", teilte die Bundesliga am Montag mit. Im Video oben sehen Sie die Skandal-Szene ab Minute 2:00! Glück im Unglück für die Austria: Kayode verpasst nun "nur das Cup-Spiel gegen den LASK, für das große Wiener Derby steht der Nigerianer wieder zur Verfügung.

Tor für die Austria, alle Spieler laufen zum Schützen Alex Gorgon, um diesem zu gratulieren - nur einer hat etwas anderes im Sinn: Lary Kayode dreht sich in Richtung Grödig-Strafraum, zeigt eine obszöne Geste, in die sein Mittelfinger involviert sein soll. Keiner hat’s gesehen, nur die TV-Kameras entlarvten den "Sünder".

Fink: "Lary darf das nicht machen"
Trainer Thorsten Fink wurde nach Schlusspfiff mit der Szene konfrontiert, sagte danach: "Ich kann nicht genau sehen, ob es der Mittelfinger war, aber der Lary darf das nicht machen, sich nicht zu so etwas hinreißen lassen. Er ist halt ein heißblütiger Mensch."

Bundesliga erstattete Anzeige
Kayode musste sich also vor dem Strafsenat der Fußball-Bundesliga verantworten. Nach umfassender Videoanalyse des Samstagsspiels war gegen ihn beim zuständigen Senat 1 ein Verfahren eingeleitet worden. Da die Geste außerhalb des Wahrnehmungsbereiches von Schiedsrichter Manuel Schüttengruber bzw. seiner beiden Assistenten erfolgte, wurde vom Senat 3 (Chefankläger) gemäß Paragraf 22 der Bundesliga-Satzungen nachträglich Anzeige erstattet.

Austria-Sportchef Wohlfahrt: "Sehr harte Strafe"
Austria-Sportdirektor Wohlfahrt kritisierte die Sperre von Kayode umgehend. "Wir nehmen das Urteil zur Kenntnis, sind uns aber bewusst, dass es sich hierbei um eine sehr harte Strafe handelt", sagte der Kärntner. Kayode habe versichert, dass er weder einen Gegenspieler noch das Publikum beleidigen wollte. Es sei festzuhalten, "dass das Zeigen des Mittelfingers nicht Teil der Jubelgeste war".

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).