Di, 21. November 2017

Barisic schelmisch

04.02.2016 14:25

Valencias 0:7? „Ist sogar Trapattoni mal passiert“

Valenica, Rapids nächster Gegner in der Europa League, ist am Mittwochabend im spanischen Cup nach allen Regeln der Fußballkunst vorgeführt worden - 0:7 gegen Barcelona. Für Rapid-Trainer Zoran Barisic ändert das an der Rollenverteilung für den Europa-Cup-Fight nichts. "Wir bleiben Außenseiter", sagt Zoki. Erklärung: "Ein 0:7 ist sogar schon dem großen Giovanni Trapattoni passiert."

Barisic spielte - in liebenswürdigem Wiener Schmäh - natürlich auf die legendäre Partie zwischen Red Bull Salzburg und Rapid am Ostersonntag 2008 an. Rapid zertrampelte die favorisierten Bullen aus der Mozartstadt regelrecht, gewann in Wals-Siezenheim 7:0 und ebnete so den Weg zum bislang letzten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Damals als Co-Trainer von Peter Pacult auf der Rapid-Betreuer-Bank: Zoran Barisic.

Beobachter aus der Ferne
Den strauchelnden Spaniern aus Valenica will Barisic vorerst keine besondere Bedeutung beimessen. "Wir beobachten aus der Ferne, was dort passiert. Aber uns war schon in der Vergangenheit egal, ob wir als Favorit oder Außenseiter in ein Spiel gehen. Wenn es so weit ist, werden wir gut vorbereitet sein", so Barisic.

Das Hinspiel in Valencia steigt am 18. Februar. Für das Rückspiel in Wien am 25. Februar hat am Mittwoch der Kartenvorverkauf begonnen. Vorverkaufsrecht haben die Personen, die in der Gruppenphase ein Abo besaßen.

Historische Demütigung
Valencia wankt dieser Tage jedenfalls gehörig. Das 0:7-Debakel im Camp-Nou-Stadion am Mittwoch war die schlimmste Demütigung seit der denkwürdigen 0:7-Niederlage im November 1993 im UEFA-Cup beim Karlsruher SC. Das "Wunder vom Wildpark" hatte bei den Valencianern damals wenig später die Entlassung von Trainer Guus Hiddink zur Folge.

"Schmerzhafte Nacht"
"Das war eine meiner schmerzhaftesten Nächte und schlimmsten Erfahrungen im Fußball. Ich werde heute Nacht nicht gut schlafen. Mir gefiel nicht, was ich gesehen hatte. Vor allem die Fans haben so etwas nicht verdient. Wir müssen das jetzt schnellstmöglich wegstecken. Am Sonntag müssen wir abliefern", erklärte Gary Neville am späten Mittwochabend. An seiner Zukunft als Valencia-Trainer zweifelt er jedenfalls nicht. Auf die Frage, ob er daran denke, das Handtuch zu werfen, meinte er lakonisch: "Nein!"

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