Fr, 15. Dezember 2017

Wer hat, der hat!

03.02.2016 17:03

Baut sich RB Leipzig ein Stadion für 80.000 Fans?

Bei RB Leipzig wird offenbar weiter in großen Dimensionen gedacht. Wie die "Leipziger Volkszeitung" erfahren haben will, soll der Verein des österreichischen Getränkeherstellers Red Bull für die Zukunft ein eigenes Stadion für bis zu 80.000 Zuschauer in Betracht ziehen. Derzeit spielt der Tabellenführer der Zweiten Liga als Mieter in der für die Weltmeisterschaft 2006 umgebauten RB-Arena und ist noch bis 2020 an den Vertrag gebunden.

Der ursprüngliche Plan, das bestehende Stadion auf 57.000 Plätze zu erweitern, wurde laut Angaben der LVZ bereits in einer Machbarkeitsstudie geprüft. Im Falle eines Aufstiegs werde es 2016 aber noch keinen Ausbau geben. Wegen Differenzen bei der Aufteilung der Kosten mit dem Stadioneigentümer sei diese Idee sogar wieder auf Eis gelegt worden.

Aktuelles Stadion bietet nur 43.500 Menschen Platz
Aus diesem Grund und wegen der limitierten Kapazität von 43.500 Zuschauern sollen die RB-Verantwortlichen daher bereits die Möglichkeit eines Neubaus prüfen. Nach Informationen der Zeitung könnte die eigene Arena bis zu 80.000 Menschen Platz bieten und wäre damit hinter dem Signal-Iduna-Park in Dortmund (83.000 Zuschauer) das zweitgrößte Stadion in Deutschland.

RB Leipzig: Erst einmal der Aufstieg im Visier
Vonseiten RB Leipzigs wurde bestätigt, dass für den Verein verschiedene Optionen interessant seien. Voraussetzung dafür wäre jedoch zunächst einmal der Aufstieg in die Bundesliga. Zum anderen bräuchte es eine stetig steigende Zuschauernachfrage, welche die derzeitige Besucherzahl von 28.000 Zuschauern pro Spiel deutlich übersteigen müsste. Erst dann wolle man über weitere Schritte nachdenken.

Im Hinblick auf den Aufstieg sieht es derzeit jedenfalls gut aus. Vor dem Frühjahrsstart am Sonntag gegen Braunschweig führt die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz deutlich an. "Für uns zählt jetzt der Aufstieg. Darauf liegt unser Fokus", betonte Rangnick dieser Tage.

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