Di, 21. November 2017

Goldkuppel rostet

03.02.2016 12:28

Dringender Sanierungsbedarf bei Wiener Secession

Bei der Blätterkuppel der Wiener Secession herrscht dringender Renovierungsbedarf - denn das goldene Halbrund rostet, wie eine Sprecherin der Kunstinstitution, die auch den Beethovenfries beherbergt, am Mittwoch erklärte. Von der Stadt Wien als Eigentümerin wünscht man sich dabei finanzielle Unterstützung, denn eine Komplettsanierung wird mit etwa rund drei Millionen Euro zu Buche schlagen.

Gold per se rostet zwar nicht, die Kuppel sei aber auch nur hauchdünn mit dem kostbaren Edelmetall überzogen, erklärt die Sprecherin. Grundsätzlich bestehe das Halbrund aus einer Eisenkonstruktion.

Überhaupt herrsche schon länger dringender Sanierungsbedarf - nicht nur an der Kuppel, sondern auch an der in Mitleidenschaft gezogenen Fassade sowie an der technischen Infrastruktur des Hauses, angefangen von den Sanitäranlagen bis zur Lichtdecke. Wobei letztere inzwischen auf Vordermann gebracht wurde. Außerdem will man den Zugang zum Beethovenfries barrierefrei machen.

Drei Millionen Euro für Sanierung
"Die letzte Generalsanierung fand 1986/87, also vor 30 Jahren, statt", sagte die Sprecherin. Die Gesamtkosten für eine Komplettüberholung des Hauses beziffert die Secession auf rund drei Millionen Euro.

Im Büro von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny bestätigt man Verhandlungen. Es gebe laufende Gespräche. Weitere Details könne man aber noch nicht sagen - nur so viel: "Es wird eine gemeinsame Kraftanstrengung brauchen." Die Secession wünscht sich, bis zum 120-Jahr-Jubiläum 2018 wieder in neuem Glanz erstrahlen zu können.

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