Mi, 18. Oktober 2017

Gerüchteküche

03.02.2016 11:43

Was wir über Samsungs Galaxy S7 zu wissen glauben

In wenigen Wochen wird Samsung sein neues Top-Smartphone präsentieren, voraussichtlich am 21. Februar auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona. Wie vor solchen Terminen üblich, brodelt die Gerüchteküche freilich schon jetzt. Im Netz geistern bereits angebliche Bilder des Galaxy S7 und einer futuristischeren Edge-Variante des Geräts herum, zusätzlich kursieren mögliche Hardware-Eigenschaften. Wir haben den aktuellen Stand der Spekulation hier zusammengefasst.

Handelt es sich bei den Geräten auf den Bildern, die der namhafte Technologie-Blogger Evan Blass auf der IT-Nachrichtenseite "Venturebeat" veröffentlicht hat, tatsächlich um Samsungs neue Smartphone-Avantgarde, so zeichnet sich ab, dass das Galaxy S7 genauso aussieht wie sein Vorgänger, das Galaxy S6. Unter der Haube soll sich jedoch einiges getan haben.


Wieder wasserdicht und mit microSD-Slot?
Besonders erwähnenswert: Die beim Galaxy S5 noch vorhandene Wasserfestigkeit und die Möglichkeit zur Speichererweiterung, die viele Nutzer beim Galaxy S6 schmerzlich vermisst haben, sollen beim Galaxy S7 wieder zurückkehren. Das Chassis scheint den durchgesickerten Bildern zufolge nach wie vor aus Metall und Glas gefertigt zu werden, es werden zumindest zwei Speicher-Varianten erwartet: 32 und 64 Gigabyte.

Keine großen Änderungen beim Display
Beim Display soll sich Blass zufolge, der seine Informationen von einem Samsung-Insider erhalten haben will, eher wenig getan haben. Beim Galaxy S7 sollen weiter 2560 mal 1440 Pixel auf das Display gepfercht werden - bei der planen S7-Variante auf 5,1 Zoll Diagonale, beim Edge nun auf 5,5 Zoll. Angeblich plant Samsung zudem ein Feature, bei dem das AMOLED-Display teilweise permanent angeschaltet bleibt und Informationen anzeigt.

Mehr Ausdauer durch größeren Akku
Die Akkuleistung dürfte gegenüber dem Galaxy S6 steigen. Blass erwartet für das Galaxy S7 einen 3000-mAh-Akku, für die Edge-Variante üppige 3600 Milliamperestunden. Zum Vergleich: Das Galaxy S6 hatte eine Akkukapazität von 2550, das Edge 2600 Milliamperstunden.

CPU-Spekulation: Exynos oder Snapdragon?
Beim Prozessor trifft Blass noch keine eindeutige Vorhersage. Nachdem Samsung vergangenes Jahr mit dem hauseigenen Exynos 7 Octa die Konkurrenz von Qualcomm regelrecht deklassierte, wäre es denkbar, dass Samsung das Galaxy S7 mit dem Nachfolge-Chip Exynos 8890 ausstattet. Er hätte vier je 2,3 und vier sparsamere 1,6 Gigahertz schnelle Rechenkerne und soll von vier Gigabyte RAM unterstützt werden.

Es wäre allerdings nicht ungewöhnlich für Samsung, wenn das Gerät in verschiedenen Regionen mit verschiedenen Prozessoren verkauft würde - etwa mit dem Exynos-Chip in Asien und mit einem Qualcomm-Chip wie dem kommenden Snapdragon 820 in Europa.

Kamera soll nicht mehr hervorstehen
Veränderungen erwartet Blass auch bei der Kamera. Stimmen die Gerüchte, wird die Auflösung von 16 auf 12 Megapixel sinken, dafür soll die Kamera mit einer F/1.7-Blende noch lichtstärker werden und im Zwielicht noch bessere Ergebnisse liefern. Eine Tugend, die auch bereits das Galaxy S6 kennzeichnete. Außerdem soll die Galaxy-S7-Kamera nicht mehr aus dem Gehäuse hervorstehen. Der Marktstart des Galaxy S7 soll wohl noch im März erfolgen.

Wie viel an den bereits durchgesickerten Gerüchten dran ist, kann man aus jetziger Sicht nur schwer beurteilen. Samsung wird aber spätestens am 21. Februar in Barcelona Klarheit schaffen. krone.at ist am Mobile World Congress vor Ort und wird zeitnah berichten.

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