Do, 23. November 2017

Grausamer Tod

01.02.2016 10:48

Kater „Marley“ in NÖ mit Schrotflinte angeschossen

Einen Albtraum durchleben derzeit Katharina M. und ihre Kinder: Der geliebte Familienkater "Marley" war nach dem gewohnten Freigang schwer verletzt zurückgekehrt. Bei der tierärztlichen Untersuchung stellte man fest: Das Tier wurde angeschossen, vermutlich mit einer Schrotflinte. Marley hat die Tortur leider nicht überlebt - Katharina M. möchte jetzt andere Katzenbesitzer in der Umgebung warnen.

Jeden Morgen verließ Kater "Marley" sein Zuhause im niederösterreichischen Langschlag, um seinen täglichen Freigang zu genießen. "Er hat sich dabei nie weit vom Haus entfernt, war ruhig und ist auf Abruf zurückgekommen", erzählt seine Besitzerin Katharina M.. Am vergangenen Dienstag kehrte der Vierbeiner dann aber nicht heim - und blieb bis zum Wochenende verschwunden. "Wir waren krank vor Sorge", so M.. "Samstag früh war er dann da - blutverschmiert, schmutzig und mit einem schwer verletzten Unterkiefer."

Kater mit Schrotflinte angeschossen
Sofort brachte die Tierfreundin ihren Liebling in die Tierklinik Zwettl. Das Röntgenbild zeigte eine Einschussverletzung mit Schrotsplittern: "Man hat mir gesagt, dass bei einer OP der Unterkiefer amputiert werden kann, was natürlich mit Schmerzen für Marley verbunden gewesen wäre. Er hätte den Rest seines Lebens im Haus verbringen und per Magensonde mit Flüssignahrung ernährt werden müssen - das wollten wir ihm nicht zumuten." Schweren Herzens ließ Katharina M. ihren Marley einschläfern.

"Meine Kinder sind am Boden zerstört"
"Der Arzt sagte mir dann, dass es die richtige Entscheidung gewesen sei. Bei dem kompetenten Team der Tierklinik Zwettl möchte ich mich auch noch einmal bedanken", so M.. Doch der Gedanke, wie qualvoll ihr Kater seine letzten Tage verbringen musste, belastet die Frau. Zudem ist auch unklar, wer Marley angeschossen hat. "Vielleicht war es ein Jäger, der aber sicher keinen zwingenden Grund dafür hatte. Oder eine Privatperson, denn Schorotflinten sind frei verkäuflich. Meine Kinder sind am Boden zerstört, und ich möchte andere Katzenhalter warnen - keiner Familie sollte ein Haustier so brutal entrissen werden." Nun möchte Katharina M. Anzeige erstatten.

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