Do, 23. November 2017

„Neuner“ für Taxham

29.01.2016 20:19

Stadt spendiert eine neue O-Bus-Linie

Einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile bekommt noch heuer eine neue O-Bus-Linie, die schon am kommenden Montag im Stadtsenat beschlossen wird: "Wir fördern damit die umweltfreundliche Mobilität und binden Taxham besser ans Stadtzentrum an", freut sich Bürgermeister Heinz Schaden.

Den Bau der Oberleitung lässt sich die Stadt auch einiges kosten: 2,8 Millionen gehen in die Errichtung der Stromleitungen entlang der Siezenheimer Straße. Dazu schafft die Stadt auch noch drei Gelenkbusse um 2,4 Millionen Euro: "Das Geld dafür ist im laufenden außerordentlichen Haushalt budgetiert. Für den laufenden Betrieb ist ein Finanzbedarf von jährlich 290.000 Euro nötig, die neue Obuslinie erbringt dafür zumindest 243.000 Fahrplankilometer", berichtet der Bürgermeister. Die Kosten werden der Salzburg AG abgenommen, das Geld stammt aber wiederum aus Teilen der Dividenden, die der Energiekonzern an die Stadt ausschüttet.

Ab dem späten Herbst wird die neue O-Bus-Linie 9 zum Fahrplanwechsel zwischen dem Europark, Zentrum und dem Justizgebäude fahren und die Route über die Siezenheimerstraße - Otto-von-Lilienthal-Straße - Etrichstraße bedienen. Damit wird auch die bestehende O-Bus-Linie 1 durch die Kleßheimer Allee zum Europark ergänzt: "Morgens wird es auch direkte Fahrten bis zum Kommunalfriedhof geben und damit auch die Verbindung Friedhof - Zentrum - Aiglhof verstärkt", sagt Schaden. Somit gibt es vom Nonntal in der Früh zehnmal pro Stunde einen Bus in Richtung Zentrum, ein Vorteil für die Schüler, die in Richtung Zentrum oder zum LKH-Aiglhof müssen.

Neue Linie ist umweltfreundlicher
Die bestehende Buslinie 20 (Nonntal - Europark) wird nach der Umstellung auf O-Busbetrieb eingestellt, der jetzige Dieselbetrieb kostet bislang fast das Doppelte bei den Betriebskosten. Technisches Detail: Der umweltfreundliche "Neuner" ist viel leiser und hat null Emissionen. Er benötigt rund 0,5 Millionen kWh Strom aus Wasserkraft. Beim Bremsen speist der O-Bus sogar rund 25 Prozent der Energie zurück in die Fahrleitung. Würde die neue Linie mit einem Diesel-Bus betrieben, wären das 150.000 Liter Diesel und fast 400 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr.

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