Fr, 24. November 2017

„Prädestiniert“

28.01.2016 09:01

Steiermark will Teststrecke für Google-Autos

Die österreichische Autozulieferbranche buhlt um den IT-Riesen Google, damit dieser seine Teststrecken für selbstfahrende Autos nach Österreich verlegt. Die Gelegenheit wäre günstig: Weil Kalifornien die Gesetze für autonome Autos verschärfen will, soll Google derzeit verärgert sein.

Laut Informationen des "WirtschaftsBlatt" vom Donnerstag hat der steirische Autocluster AC Styria, in dem 250 Mobilitätsunternehmen gebündelt sind, mit Google eine Absichtserklärung vereinbart. Aus dieser gehe hervor, dass "Österreich für Google von hohem marktwirtschaftlichem Interesse" sei und "Tests hierzulande mehr als in Erwägung gezogen werden", sagte AC-Styria-Geschäftsführer Franz Lückler der Zeitung.

"Österreichische Landschaft für Teststrecke prädestiniert"
Bei einer Marktsondierungsreise bei Google, Tesla und Co. im Silicon Valley habe Lückler feststellen können, dass Österreich für ein Google-Engagement besondere Vorteile biete: "Tests auf Schneefahrbahnen, auf gebirgigem Gelände und Kurven mit engen Radien - all das sind Testszenarien, die Google in Kalifornien schwer bis gar nicht vorfindet." Die heimische Landschaft hingegen sei dafür prädestiniert.

Regelwerk fehlt noch
Eine wesentliche Bedingung, Google die heimischen Straßen wirklich schmackhaft zu machen, sei allerdings auch hierzulande, die rechtlichen Regulative für Tests des selbstfahrenden Fahrzeugs zu schaffen. Die noch vom früheren Verkehrsminister Alois Stöger beauftragte Austria Tech soll der Zeitung zufolge bis Jahresmitte eine Lösung für autonome Autos im Realverkehr erarbeiten.

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