Mo, 11. Dezember 2017

Hilfe kam zu spät

27.01.2016 07:44

72-Jähriger kam bei Wohnhausbrand ums Leben

Bei einem Wohnhausbrand in Kärnten ist Dienstagfrüh ein 72-jähriger Pensionist ums Leben gekommen. Eine Nachbarin wollte den allein lebenden Mann gerade besuchen, als sie den Brand bemerkte. Bevor die Frau die Einsatzkräfte alarmierte, versuchte sie noch selbst, dem Pensionisten zu helfen - jedoch vergeblich.

Ein tragisches Ende nahm ein Wohnhausbrand in Niederdörfl in St. Margareten im Rosental. Im Haus eines 72-jährigen Mannes war Feuer ausgebrochen. Die Flammen zerstörten das gesamte Erdgeschoß und Teile des ersten Stockes.

"Es brannte im Haus lichterloh"
"Als wir an der Einsatzstelle ankamen, brannte es im Haus bereits lichterloh. Es gab eine starke Rauch- und Hitzeentwicklung - ein gefährlicher Einsatz für unsere Atemschutzträger", erklärt Einsatzleiter Johann Ogris von der Freiwilligen Feuerwehr St. Margareten.

Insgesamt standen fünf Feuerwehren mit 60 Mann im Einsatz. Nachdem sie den Brand unter Kontrolle gebracht hatten, machten sich die Feuerwehrleute im Haus auf die Suche nach dem vermissten Bewohner. Der 72-Jährige lag im Wohnzimmer, das in Vollbrand gestanden hatte. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

"Brandauslöser noch nicht bekannt"
Sachverständige müssen jetzt die Brandursache klären. "Der Brandauslöser ist derzeit noch nicht bekannt. Wir werden wohl noch länger für unsere Ermittlungen brauchen", erklärt ein Beamter des Landeskriminalamts Kärnten.

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