Di, 22. Mai 2018

Keine Hinweise

26.01.2016 19:34

Terrorwarnung in US-Militärspital war Fehlalarm

Die Warnung vor einem Schützen in einem US-Militärkrankenhaus hat sich am Dienstag als Fehlalarm herausgestellt. Nach Militärangaben wurden bei einer Durchsuchung des Gebäudekomplexes der US-Marine im kalifornischen San Diego keine Hinweise gefunden, dass Schüsse gefallen seien.

Im Naval Medical Center in San Diego sei ein "aktiver Schütze" unterwegs, hatte das Krankenhaus auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt. Angestellte und Patienten wurden aufgefordert, "wegzurennen, sich zu verstecken oder zu kämpfen".

Militärsprecher Kevin Dixon sagte dem Nachrichtensender CNN, ein Zeuge habe drei Schüsse im Keller eines Gebäudes gehört, in dem ein Fitnesscenter und Soldatenunterkünfte untergebracht sind. Die Aussage ließ sich später aber nicht erhärten.

An militärischen Einrichtungen in den USA kommt es immer wieder zu Attacken. So hatte erst im Juli 2015 ein 24-Jähriger vier Marineinfanteristen an zwei Militäreinrichtungen der Stadt Chattanooga im Bundesstaat Tennessee getötet. Der Täter starb beim Feuergefecht mit der Polizei.

Im September 2013 erschoss ein 34-jähriger Ex-Reservist auf einer Marinebasis in Washington wahllos zwölf Menschen. Er selbst starb im Gefecht mit der Polizei. Nach Angaben der Ermittler litt er unter Wahnvorstellungen. Im November 2009 feuerte der Militärpsychiater Nidal Hasan auf dem Stützpunkt Fort Hood in Texas um sich - kurz vor seinem geplanten Einsatz im Irak. Tragische Bilanz: 13 Tote und Dutzende Verletzte. 2013 wurde Hasan zum Tode verurteilt.

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