Mo, 18. Dezember 2017

Lazio, Milan und Co.

26.01.2016 13:56

Italiens Profiklubs im Visier der Steuerfahnder

Der italienische Fußball wird von einem Steuer-Skandal erschüttert. 35 der 42 Klubs aus den beiden ersten Ligen sind ins Visier der Fahnder geraten, weil sie Geld am Fiskus vorbeigeschleust haben sollen, wie die Staatsanwaltschaft in Neapel am Dienstag mitteilte. Ihnen werde vorgeworfen, sich an einem umfangreichen System zur Steuerhinterziehung beteiligt zu haben.

Von 58 Personen aus dem Profifußball seien Vermögen von insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro beschlagnahmt worden. Justizkreisen zufolge werde unter anderem gegen führende Vertreter der Traditionsvereine AC Milan, Lazio Rom und SSC Napoli ermittelt.

Der AC Milan und SSC Napoli wollten sich nicht dazu äußern. Ein Lazio-Sprecher sagte, er wissen nichts von Ermittlungen. In den vergangenen Jahren gab es wiederholt Skandale im italienischen Fußball. 2006 wurde Rekordmeister Juventus Turin im Zuge einer Affäre um Spielmanipulationen zum Zwangsabstieg verdonnert.

Ermittelt wird auch gegen den von Milan an Bergamo verliehenen Nationalspieler Gabriel Paletta, Milan-Profi Antonio Nocerino und Bergamo-Stürmer German Denis. Außerdem sei laut der Nachrichtenagentur Ansa auch der ehemalige Serie-A-Stürmer Hernan Crespo im Visier der Fahnder.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden