Do, 19. Oktober 2017

Berührende Worte

25.01.2016 18:23

Lukas Müller: Nun spricht erstmals das Kulm-Opfer!

Berührende Neuigkeiten von Lukas Müller! Der vor Kurzem am Kulm so schwer gestürzte 23-jährige Skispringer aus Kärnten hat sich nun erstmals persönlich an seine Freunde und Fans gewendet und sich für die Tausenden Posts und Nachrichten bedankt, mit denen er nach der Schockdiagnose "inkomplette Querschnittslähmung" unterstützt worden war. Diese Nachrichten "haben mich nicht nur komplett überwältigt, sondern auch nochmal richtig motiviert, sodass ich es kaum erwarten kann bis die Reha anfängt. DANKE EUCH!"

"Mir geht's so ganz gut, ich kann zwar die Füße nicht aktiv bewegen, habe aber ein Restgefühl. Ich spüre also Berührungen und kann sie orten", so der derzeit im Universitätsklinikum Graz in Behandlung befindliche Müller in seinem Posting auf Facebook.

Zur Erklärung: Von einer inkompletten Querschnittslähmung sprechen Mediziner, wenn nur ein Teil des Rückenmarks durchtrennt ist. Die Hoffnung für Müller: Ein Teil der Reizleitung dürfte erhalten geblieben sein. Somit können Restfunktionen in der Bewegung bzw. der Sinneswahrnehmung erhalten bleiben.

Hier im Video sehen Sie "Krone"-Arzt Dr. Wolfgang Exel und sportkrone.at-Redakteur Michael Fally im Gespräch über die schwere Verletzung von Skispringer Lukas Müller!

Beide Körperfunktionen müssen jedoch keinen zwingenden Zusammenhang in Ausmaß haben. Es kann durchaus vorkommen, dass ein inkomplett querschnittgelähmter Mensch seine Beine noch bewegen, aber nicht fühlen kann oder umgekehrt. Oder, dass beides zu einem gewissen Grad möglich ist.

"Täglich finden verschiedene Therapien statt und ich bin auch schon zweimal im Freien gewesen - tut ganz gut wenn man mal wieder raus kommt. Plötzlich sind eben ganz andere Dinge als Erfolg zu werten - und wenn es nur das schwindelfreie Aufsitzen ist", so Müller. "Ich hoffe, euer Zuspruch bleibt so groß wie bisher - es ist nach wie vor meine Hauptquelle, aus der ich Kraft schöpfe. Danke euch nochmals - und lieben Gruß aus Graz!"

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