So, 19. November 2017

Mann im Spital

25.01.2016 07:16

Nach Liftunfall: „Wir sind immer noch geschockt“

Das Drama vom Samstag in Weerberg in Tirol - ein 42-Jähriger wurde dort beinahe an einem Tellerlift stranguliert - sitzt allen tief in den Knochen. "Wir sind immer noch geschockt", erzählt Liftbetreiberin Theresia Streiter im Gespräch mit der "Krone". Dank mehrerer Schutzengel und einer perfekten Rettungskette könnte es aber ein Happy End geben. Dem Opfer soll es den Umständen entsprechend gut gehen.

Wie berichtet, kam es am Samstag kurz vor 14 Uhr zu dem dramatischen Liftunfall. Der Tiroler fuhr mit seiner fünfjährigen Tochter am Tellerlift bergwärts und wollte aussteigen.

Während das Mädchen locker wegkam, blieb der 42-Jährige mit einer Zugleine, die er für seine Tochter mitführte, am Tellerlift hängen. Der Tiroler wurde in der Folge am Hals hängend rund zwölf Meter nach oben gezogen. Er bekam keine Luft mehr und verlor schließlich das Bewusstsein.

Perfekte Rettungskette
Doch dank einer perfekten Rettungskette könnte es ein Happy End geben. Dem 42-Jährigen, der einen Herzstillstand hatte und noch auf der Piste wiederbelebt werden musste, soll es bereits wieder gut gehen. Der Vorfall könnte für ihn sogar folgenlos bleiben.

"Wir sind immer noch geschockt", erklärt Liftbetreiberin Theresia Streiter, die momentan nur einen Wunsch hat: Dass das Opfer ganz schnell gesund wird und bald wieder auf den Skiern stehen kann. "Das wär' ein Wahnsinn!"

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