Fr, 24. November 2017

In Leber ausgelegt

21.01.2016 14:50

Hündin „Roxy“ starb qualvoll an verbotenem Gift

Sie ging mit Ihrem Frauerl am Walfahrtsweg Sebastianweg bei Mariazell spazieren, als ein Geruch sie nur 15 Meter in den Wald lockte - dort nahm "Roxy" etwas auf, das ihre Besitzerin nicht identifizieren konnte. Unmittelbar danach begann die Hündin zu zittern, krampfen, Schleim und Schaum kamen aus ihrer Schnauze.

Am 29. November des letzten Jahres ging das Leben der braven Hündin "Roxy" auf grausame Weise zu Ende: Hündin "Roxy" nahm beim Waldspaziergang einen Giftköder auf und zeigte unmittelbar danach bereits heftige Symptome. Die Halterin, Frau D., eilte zum Tierarzt, doch dieser konnte nicht mehr helfen. Das Ergebnis der Obduktion: Vergiftung mit Carbofuran, verpackt in einem Stück Leber.

EU-Verbot des starken Giftes seit 2008
Seit 2008 besteht ein EU-Verbot des hochtoxischen Nervengiftes Carbofuran mit dem Handelsnamen Furadan. In Österreich fielen seit dem Jahr 2000 acht Seeadler und zwei Kaiseradler Carbofuran-Giftködern zum Opfer. Hunderte dieser Greifvögel starben in Ungarn und Tschechien durch dieses Gift. EU-weit ist der Verkauf, der Besitz und die Anwendung strengstens verboten.

Anzeige erstattet - Ermittlungen laufen
Frau D. erstattete Anzeige gegen Unbekannt, die Ermittlungen laufen. "Hilflos musste ich mitansehen, wie meine geliebte Roxy elend starb. Ich betete, dass es schnell gehen sollte, damit dieses Leiden ein Ende hätte." Marion Löcker vom Tierschutzverein Robin Hood: "Wir wissen nicht, ob sich dieser Giftanschlag gegen Hunde richtete oder gegen Wildtiere. Beides ist nicht nachvollziehbar und aufs Schwerste zu verurteilen."

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