So, 20. Mai 2018

Slowenien bat darum

20.01.2016 20:58

Mazedonien schließt Grenze zu Griechenland

Mazedonien lässt aus Griechenland kommende Flüchtlinge nicht mehr einreisen. "Die Grenze ist auf Bitten Sloweniens vorübergehend geschlossen", sagte ein ranghoher Polizeivertreter am Mittwoch. 600 Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan säßen im Grenzgebiet fest.

Nach Angaben der griechischen Polizei wurden die Grenzübergänge bereits am Vorabend abgeriegelt. Mazedonien liegt wie Slowenien auf der Balkan-Route, über die trotz des Wintereinbruchs weiterhin Tausende Menschen in EU-Länder fliehen. Ein Großteil von ihnen will nach Deutschland weiterreisen.

Auslöser: Probleme im Bahnverkehr in Slowenien
Auslöser der Grenzschließung waren nach Angaben der mazedonischen Polizei Probleme im Bahnverkehr in Slowenien. Dadurch sei die Weiterfahrt von Flüchtlingen Richtung Westeuropa ins Stocken geraten. Die slowenische Bahngesellschaft wies diese Angaben zurück: Es gebe keine Störungen, auch die Züge mit Flüchtlingen an Bord seien planmäßig gefahren.

Die Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze ist seit Längerem angespannt. Mitte November hatten die mazedonischen Behörden entschieden, nur noch Syrer, Afghanen und Iraker durchzulassen. Viele Flüchtlinge blieben daraufhin im Niemandsland zurück und protestierten gegen die Maßnahme. Um den Flüchtlingsandrang besser zu steuern und illegale Grenzübertritte zu verhindern, ließ die Regierung außerdem einen Grenzzaun errichten.

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