Mo, 20. November 2017

„Krone“ in Belek

15.01.2016 15:32

Junuzovic: „Es geht mir viel besser als im Herbst“

"Ich spiele - und natürlich gegen die Austria!" Mit diesem Satz meldete sich Zlatko Junuzovic nach mehrwöchiger Verletzungspause zurück, sein Comeback gab er am Freitag in Belek beim Test von Werder Bremen gegen seinen Ex-Klub, das 2:2 endete. Auch wenn er in der Schulter noch etwas Schmerzen hat, fühlt er sich besser als in der Hinrunde.

Am 6. Dezember hatte er sich gegen Stuttgart eine Sprengung des Schultereckgelenks zugezogen, im Trainingslager in Belek tastete er sich Tag für Tag wieder näher heran - bis es nun gegen die Austria zum Comeback kam. Ein Comeback, dem Junuzovic entgegenfieberte, das alle bei Bremen freut. Denn bei Werder weiß man, wie wichtig ein fitter Junuzovic im Frühjahr im beinharten Bundesliga-Abstiegskampf ist.

"Ab und zu spüre ich noch ein Ziehen, ein bisschen nehme ich schon noch Rücksicht auf die Schulter, wenn es gefährlich werden könnte, halte ich Abstand. Aber ich gehe schon in die Zweikämpfe, den Schmerz spüre ich immer erst danach", so "Sladdi", der sich aber sehr fit fühlt: "Es geht mir jetzt viel besser als im Herbst. Da bin ich nach einer Antibiotika-Behandlung zu früh ins Training eingestiegen, hatte keine Kraft, war nur geschlaucht. Das war ein Fehler, den ich auf meine Kappe nehme."

Jetzt will er alles geben, damit Bremen (derzeit Drittletzter) nicht absteigt: "Wir sind in einer Situation, die keinen Spaß macht. Aber wir haben 17 Spiele, in denen wir uns voll reinhauen, um die Klasse zu halten." Bremens Trainer Viktor Skripnik setzt viele Hoffnungen in seinen Spielmacher: "Ich erwarte von ihm, dass er nach seiner Pause wieder mental stark ist. Im letzten Frühjahr hat er uns ja fast alleine von da unten rausgeholt."

Vorfreude auf die EURO
Auch ÖFB-Teamchef Marcel Koller wird's freuen, dass der nächste Teamspieler wieder fit ist und Spielpraxis sammelt, Junuzovic fiebert schon der EURO entgegen: "In der Gruppe ist etwas möglich, aber wir dürfen nicht überheblich werden."

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