Mo, 23. Oktober 2017

Baby-Verwechslung

15.01.2016 16:50

Betroffene: „Zuhause ist dort, wo ich lebe“

Wird sie jemals erfahren, wer ihre leibliche Mutter ist? Niemand weiß es. 200 Frauen kommen im Fall "Baby-Vertauschung Graz" in Frage, doch lediglich 23 haben sich bislang für den DNA-Test bereit erklärt. Christina T. ist jedenfalls nicht darunter. Sie hat "ihre Familie" - an "was wäre wenn" denkt sich nicht.

Während im Landeskrankenhaus Graz alles versucht wird, um das Drama um die 25 Jahre zurückliegende Verwechslung zweier Mädchen aufzuklären, dürften sich die Betroffenen immer mehr zurückzuziehen. Sechs Mütter und 17 Töchter haben sich gemeldet, um ihre wahre Abstammung abzuklären. Von den 179 weiter in Frage kommenden Frauen hat sich bislang keine gemeldet.

Eine davon spricht sogar öffentlich darüber, warum sie einen DNA-Test verweigert. Es ist Christina T. Im Interview mit Ö3-Reporter Martin Krachler erzählt sie über ihre Gefühle seit Bekanntwerden des Dramas. "Ich kann es nicht anders beschreiben, als dass es einfach ein seltsames, komisches Bauchgefühl war. Natürlich schießen einem da Fragen durch den Kopf: 'Kann ich überhaupt vertauscht worden sein, geht das überhaupt?'"

Einem DNA-Test erteilt die 25-Jährige eine Abfuhr: "Ich bin mir einfach zu sicher, dass ich zu der Familie gehöre, wo ich aufgewachsen bin."

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