Di, 21. November 2017

Sturz von Müller

14.01.2016 18:07

Kira & Morgi: „Egal, was kommt, nie aufgeben!“

Die Sportwelt bangt um Skispringer Lukas Müller. Der frühere Junioren-Weltmeister war am Mittwoch am Kulm nach der Landung bei rund 120 Metern wegen eines Materialproblems zu Fall gekommen und dabei schwer verletzt worden. Zwei Sportler, die mit Müller mitleiden, sind Kira Grünberg und Thomas Morgenstern.

Die Tirolerin Grünberg ist seit einem Unfall beim Stabhochsprung-Training im vergangenen Sommer querschnittsgelähmt. Sie wünschte Müller am Donnerstag via Facebook "alles Gute". "Ich denke an Dich. Egal, was kommt, nicht aufgeben", machte sie dem verunglückten Skispringer Mut.

Bei Müller, der keinem ÖSV-Kader mehr angehört und im Stützpunkt Salzburg trainiert, ist "aufgrund der Schwere der Verletzung eine neurologische Symptomatik nicht auszuschließen", wie der Skiverband am Donnerstag bekannt gab. Ob Müller - im schlimmsten Fall - gar gelähmt bleibt, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Notarzt Ulf Karner hatte am Mittwoch von einer "sehr schweren Wirbelsäulenverletzung mit noch nicht vorhersehbaren Folgen" gesprochen.

Im Video oben plaudert sportkrone.at-Chef Max Mahdalik über das einstige "Riesentalent" Lukas Müller.

Einer, der selbst am Kulm schwer stürzte, ist Ex-Skispringer Thomas Morgenstern. Der Kärntner sorgte vor zwei Jahren nach einem schlimmen Sturz im Training für bange Momente, kam aber verhältnismäßig glimpflich davon - bereits wenige Wochen später nahm er an den Olympischen Spielen in Sotschi teil.

"Ich wünsche Luki nur das Beste und hoffe, es geht ihm bald wieder gut", sendete Morgenstern Genesungswünsche via Facebook.

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