Sa, 25. November 2017

Mega-Show-Event

14.01.2016 15:59

Spektakulär! Formel 1 am Hahnenkamm in Kitzbühel

Mit einem zuvor noch nie gesehenen Show-Run ist am Donnerstag auf dem Kitzbüheler Hahnenkamm die Formel-1-Saison 2016 inoffiziell eröffnet worden. Red-Bull-Jungstar Max Verstappen drehte in Sebastian Vettels ehemaligem Weltmeisterauto RB7 gleich hinter dem Starthaus der Abfahrt einige Runden im Schnee. Ungläubige Blicke vieler überraschter Skifahrer waren dem Niederländer dabei sicher. Im Video oben sehen Sie Verstappens Fahrt im Schnee.

Mit der Aktion wurde so früh wie nie Werbung für den Formel-1-Grand-Prix von Österreich gemacht, der heuer am 3. Juli über die Bühne geht und der Höhepunkt des bisher umfangreichsten Jahres-Programms auf dem Red-Bull-Ring ist. Erstmals gastiert in diesem Jahr bekanntlich auch wieder die MotoGP in der Steiermark (14. August).

Geschichtsträchtig
Ein Formel-1-Auto auf der Bergstation eines Skigebietes, das hat es in der Geschichte der Königsklasse wohl noch nie gegeben. Das Einzige, was an diesem Tag nahe der Bergstation und des Abfahrts-Starthauses, wo kommende Woche die 76. Auflage der Hahnenkamm-Skirennen in Szene geht, nicht nach "Premiere" roch, war die Höhenlage. Die 1.660 Meter Seehöhe reichten nicht, um etwa den auf über 2.000 Metern gefahrenen Grand Prix in Mexiko-Stadt zu toppen.

Dafür hatte man einen mit Ski-Toren ausgeflaggten Kurs in eine Senke gebaut, den Verstappen trotz des weichen Schnees vor fast 3.000 staunenden Zuschauern geschickt meisterte. Weil auch Spikes nichts geholfen hätten, hatte man spezielle Schneeketten für die dicken Formel-1-Reifen entwickeln lassen. Letztlich waren die mehr als 750 PS aber natürlich fast "unfahrbar".

Coole Dinge
"Bei Red Bull passieren immer coole Dinge. Aber das heute war wirklich etwas ganz Besonderes, auch wenn sich das Auto eingegraben hat und schwer zu kontrollieren war", berichtete der 18-jährige Jungstar Verstappen, der in der WM in Red Bulls Zweier-Team Toro Rosso fährt.

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