Fr, 20. Oktober 2017

Menschen verletzt

14.01.2016 09:51

Tragisches Ende für amoklaufende Kuh in Tirol

Eine ausgerissene "Amok-Kuh" sorgte am Dienstag Abend im Tiroler Buch für Aufsehen: Panisch attackierte sie den Besitzer (42) sowie zwei Spaziergänger (57, 59). Alle drei erlitten schwere Verletzungen. Nach einer längeren Suchaktion wurde die Kuh schließlich von den Einsatzkräften aufgespürt. Sie musste erschossen werden.

Der Besitzer (42) führte die Kuh gegen 19.10 Uhr bei der Versteigerungshalle in Rotholz aus einem Anhänger, als ihn das Tier plötzlich attackierte. "Die Kuh drückte den Mann gegen die Bordwand des Anhängers, stieß ihm den Kopf in die Rippen und verletzte ihn erheblich. Er versuchte noch das Tier einzufangen - jedoch ohne Erfolg", erklärt Polizist Eckhard Rupprechter.

Panisches Tier ergriff die Flucht
Es war reiner Zufall, dass die Beamten so schnell vor Ort waren. "Wir waren auf Streife. Als wir an der Halle vorbeikamen, hielt uns der Kuh-Besitzer auf und schilderte uns den Vorfall", ergänzt Rupprechter. Das panische Tier flüchtete und griff auf einem Radweg zwei Spaziergänger an. "Die 59-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen im Kopfbereich, der 57-Jährige zog sich schwere Verletzungen im Brust- und Bauchbereich zu. Beide kamen in die Klinik", sagt Rupprechter.

Kuh musste schließlich erschossen werden
Kurze Zeit später konnte die Kuh von den Einsatzkräften aufgespürt werden. "Neben der Feuerwehr Buch haben wir auch einen Jäger verständigt", teilt der Polizist mit. Das Drama endete tragisch: Die "Amok-Kuh" musste erschossen werden.

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