Do, 23. November 2017

Martin & Martin

14.01.2016 07:52

„Papa“ Stranzl kümmert sich um „Sohn“ Hinteregger

"Ösi-Zimmer" bei Borussia Mönchengladbach: Martin Stranzl nahm Neuzugang Martin Hinteregger unter seine Fittiche.

Gekannt, das gibt Martin Stranzl ehrlich zu, hat er Martin Hinteregger nicht. Zumindest nicht als Spieler, "denn ich verfolge die österreichische Liga nicht", so der Kapitän von Borussia Mönchengladbach. Mittlerweile kennt "Papa Martin" den "Sohnemann Martin" schon etwas besser, im Trainingslager in Belek teilen sich die Österreicher ein Zimmer. Der 35-jährige Stranzl hat also den 23-jährigen Hinteregger unter seine Fittiche genommen.

Stranzl wollte aufhören
Und wer weiß, vielleicht bilden die beiden ja im Frühjahr Gladbachs Innenverteidigung. Stranzl hat vorerst einmal alle Gedanken an ein Karriereende beiseitegeschoben: "Direkt nach meiner schweren Augenverletzung im Herbst war es psychisch eine schwierige Situation für mich, wollte ich aufhören." Mittlerweile gibt er sich wieder kämpferisch ("beim Rückrunden-Start will ich dabei sein"), erst im März bespricht er mit Gladbach die Zukunft - eine nochmalige Vertrags-Verlängerung ist nicht mehr ausgeschlossen.

Hinteregger schwärmt
Und Hinteregger? Der riskierte am Dienstag bei Gladbachs 2:2 gegen Hertha BSC Berlin eine dicke Lippe - im wahrsten Sinn des Wortes: Nach einem Kopfballduell schwoll seine Lippe dermaßen an, dass er danach nicht reden konnte. Gut, dass er schon vorher von Gladbach geschwärmt hatte: "Der richtige Verein für mich." Über seine "Probleme" bei Salzburg sagte er: "Ich war jung und dumm und habe sicherlich zu viel und zu früh die Pappen aufgerissen." "Papa" Stranzl wird jetzt schon aufpassen, dass das nicht mehr passiert.

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