Sa, 18. November 2017

Sieg gegen Italien

10.01.2016 07:20

Nikola Bilyk: „Wir werden noch viel erreichen“

Nur drei Tage nach dem 40:27-Kantersieg in Triest durfte Österreichs Handball Nationalteam daheim einen 30:19-Erfolg gegen Italien bejubeln. Die Mannschaft rund um Trainer Patrekur Johannesson bleibt damit in der WM-Qualifikation ungeschlagen Gruppenerster. Ein beachtlicher Erfolg, wenn man bedenkt, dass sich das Team derzeit im großen Umbruch befindet. In Abwesenheit von Viktor Szilagyi oder Vitas Ziura kommen erstmals viele Jungstars zum Zug. Fivers-Youngster Nikola Bilyk ist überzeugt: "Diese junge Mannschaft hat sehr viel Potential. Ich glaube, dass wir noch viel erreichen werden." Am Donnerstag folgt das schwierige Duell auswärts gegen Rumänien.

Österreichs Handballer ließen Italien auch im Heimspiel keine Chance. Ohne die Routiniers Viktor Szilagy, Nikola Marinovic, Maximilian Hermann und Robert Weber boten die ÖHB-Herren erneut eine Top-Leistung.

Thomas Bauer sorgte als Nummer eins mit zwölf Glanzparaden für einen starken Rückhalt. "Wir haben nochmal eine Steigerung zum Auswärtsspiel gezeigt. Es ist schön zu sehen, dass wir die Spannung im Training aufrecht erhalten konnten", betonte der 29-Jährige.

"So einen riesigen Umbruch hat es im Team noch nie gegeben"
Besonders die Jungstars Sebastian Frimmel, Thomas Kandolf und Zweier-Tormann Kristian Pilipovic konnten mit sehenswerten Treffern bzw. Paraden auf sich aufmerksam machen. "So einen riesigen Umbruch hat es im Team noch nie gegeben. Ich denke, das ist auch das, was unseren Trainer besonders motiviert", meint Bauer.

Ausnahmetalent Nikola Bilyk, der vier Treffer beisteuerte, war mit der Leistung Mannschaft mehr als zufrieden: "Das war ein gutes Spiel von uns. Wir haben sehr schnell und stark in der Deckung agiert. Das sollten wir auch gegen Rumänien schaffen."

Der Fivers-Spieler, der kommenden Sommer nach Kiel wechselt, sieht den Umbruch im Team positiv: "Alle sind im Training sehr fokussiert, wir versuchen uns als Mannschaft immer zu pushen. Auch wenn jemand einen Fehler macht, bekommt er sofort Unterstützung. Diese junge Mannschaft hat sehr viel Potential. Ich glaube, dass wir noch viel erreichen werden. Ich hoffe sehr, dass wir diese WM-Quali schaffen, denn als junge Mannschaft ein großes Turnier zu spielen, wäre eine wichtige Erfahrung."

Santos mit acht Toren bester Werfer
Gleich acht Tore erzielte Flügelflitzer Raul Santos und avancierte damit zum besten Werfer. "Es gibt noch Kleinigkeiten zu verbessern, zum Beispiel technische Fehler im Angriff. Wenn wir das hinkriegen, haben wir gegen Rumänien eine gute Chance."

Gut gelaunt zeigte sich auch Teamchef Patrekur Johannesson: "Die Jungs haben das gut gelöst. Jeder hat alles gegeben. Am Anfang hatte Tommy (Anm. Bauer) ein paar Probleme, aber dann ist die Abwehr ist besser geworden. Rumänien ist jetzt die wichtigste Prüfung. Unser Ziel ist ein Sieg am Donnerstag."

Aus dem Archiv: Hier im Video spricht Nikola Bilyk über seinen Wechsel zum THW Kiel!

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