Do, 19. Oktober 2017

Zuschauer stirbt

09.01.2016 23:02

Tödlicher Unfall bei Rallye Dakar sorgt für Schock

Die 38. Rallye Dakar hat ihr heuer erstes - und hoffentlich auch letztes - Todesopfer gefordert. Bei einem Unfall auf dem siebenten Teilstück des Offroad-Abenteuers kam nach Angaben der Organisatoren ein 63-jähriger Mann ums Leben. Der Franzose Lionel Baud sei auf der Etappe von Uyuni in Bolivien nach Salta in Argentinien bei Kilometer 82 von der Strecke abgekommen und habe den alleine am Streckenrand stehenden Mann erfasst.

"Die Ärzte konnten bei ihrer Ankunft nur noch den Tod des Mannes feststellen", wurde verlautet. Die Ursache des Unfalls bei Kilometer 82 des Teilstückes in Bolivien ist vorerst unklar, ein Mitgrund könnten aber die Witterungsverhältnisse gewesen sein, hatte die Etappe doch wegen schwerer Gewitter gar unterbrochen werden müssen. Bolivianische Behörden haben an der Unglücksstelle mit ihrer Ermittlungsarbeit begonnen.

Bereits zweiter Zwischenfall heuer
Es war bereits der zweite negative Vorfall im Laufe der 38. Auflage der Traditionsveranstaltung. Zum Start der Rallye waren bereits zwölf Menschen in der argentinischen Stadt Arrecifes verletzt worden, als die Chinesin Guo Meiling beim kurzen und ungewöhnlich schnellen Prolog die Kontrolle über ihr Auto verloren hatte. Drei Personen erlitten schwere Verletzungen.

Ein Video von diesem dramatischen Zwischenfall sehen Sie HIER!

Seit 1979 hat es damit bereits mehr als 60 mit der Rallye in Zusammenhang stehende Todesfälle gegeben, 23 betrafen dabei aktive Fahrer. Einen ähnlichen Vorfall gab es seit dem Wechsel des Rennens aus Sicherheitsgründen von Afrika nach Südamerika im Jahr 2009 schon einmal. Im Jänner 2010 war der Deutsche Mirco Schultis von der Strecke abgekommen, in eine Zuschauergruppe gerast und hatte dabei eine 28-jährige Zuschauerin tödlich verletzt.

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