Do, 14. Dezember 2017

Sprint in Ruhpolding

08.01.2016 15:38

Grossegger führt als Fünfter starkes ÖSV-Trio an

Den ÖSV-Biathleten ist ein sehr erfreulicher Start in das neue Jahr gelungen, den ersten Weltcup-Podestplatz der Saison haben sie aber auch im Sprint von Ruhpolding verpasst. Sven Grossegger holte am Freitag mit Rang fünf sein bestes Karriere-Ergebnis. Unmittelbar dahinter folgten die am Schießstand ebenfalls fehlerlosen Simon Eder und Dominik Landertinger auf den Rängen sechs und sieben.

Den Sieg machten sich auch ohne den nach einer Erkrankung fehlenden Ole Einar Björndalen die Norweger unter sich aus. Johannes Thingnes Bö gewann 3,0 Sekunden vor seinem älteren Bruder Tarjei und 7,6 vor Emil Hegle Svendsen. Wie das ÖSV-Trio blieben auch sie ohne Strafrunde und sorgten für den ersten norwegischen Dreifach-Erfolg seit der WM 2009. Für den 22-jährigen Bö war es der neunte Einzelsieg. Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade (+10,9 Sek.) vergab seinen nächsten Triumph mit einem Fehler im Liegendanschlag.

13,5 Sekunden hinter dem Franzosen sicherte sich Grossegger das erste einstellige Ergebnis seiner Laufbahn. Bisher war ein zehnter Rang im Östersund-Sprint 2011 die Topleistung des 28-jährigen Salzburgers gewesen. Er sei mit den eisigen, schnellen Bedingungen sehr gut zurecht gekommen. "Das liegt mir einfach. Ich habe mich läuferisch von Anfang an gut gefühlt. Beim Schießen habe ich gut und konzentriert gearbeitet. Stehend war bei einem Schuss auch etwas Glück dabei", meinte Grossegger.

Starke Leistung von Eder und Landertinger
Eder fehlten 3,1 Sekunden auf seinen Teamkollegen, auf den Sieger waren es 27,5. "Endlich konnte ich meine Trainingsleistungen auch im Wettkampf bestätigen. Läuferisch kann ich mit diesem Wettkampf nach der längeren Pause auf alle Fälle zufrieden sein", sagte der vor Weihnachten erkrankt gewesene Eder.

Landertinger vermochte nicht ganz mit dem Tempo seiner Mannschaftskollegen mitzuhalten. Dem Ex-Weltmeister behagten die Bedingungen nicht besonders. "Durch die kompakten Bedingungen war es schwer zu laufen und mir hat etwas die nötige Muskelspannung gefehlt. Das Schießen hat natürlich super gepasst, das macht mich auch für die nächsten Wettkämpfe sehr optimistisch", betonte der Olympia-Silbermedaillengewinner, der mit 39,8 Sekunden Rückstand in die Verfolgung am Samstag geht.

Das bisher beste ÖSV-Abschneiden des Winters komplettierte der neuerlich laufstarke Julian Eberhard (3 Strafrunden) an der 16. Stelle. David Komatz (1) belegte Platz 48. Am Nachmittag stand der Damen-Sprint auf dem Programm. Bis zum 17. Jänner folgen im bayrischen WM-Ort von 2012 noch jeweils fünf weitere Rennen.

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