Di, 21. November 2017

Brisbane-Halbfinale

08.01.2016 14:14

Starker Thiem bekommt‘s jetzt mit Federer zu tun

Tennis-Ass Dominic Thiem hat seinen Erfolgslauf beim Saisonauftakt in Brisbane fortgesetzt. Der Niederösterreicher steht nach einem Dreisatzerfolg über den kroatischen Weltranglisten-13. Marin Cilic im Halbfinale, in dem es jetzt zum Duell mit Roger Federer kommt.

Thiem bezwang den ehemaligen US-Open-Champion Cilic nach zwei Stunden mit 2:6, 7:6(4), 6:4. Nun wartet auf Österreichs Nummer 1 ein Duell mit dem topgesetzten Federer, der in seiner Halbfinal-Partie den Bulgaren Grigor Dimitrow in drei Sätzen (6:4, 6:7, 6:4) niederrang. Für Thiem ist es das erste Aufeinandertreffen mit dem 17-fachen Grand-Slam-Sieger aus der Schweiz. Für Federer geht es gegen Thiem um den Einzug in sein 136. Endspiel, für Thiem um das fünfte.

Aber schon vor dem Halbfinale darf sich der 22-Jährige über einen Prestigeerfolg gegen den 14-fachen Turniersieger Cilic freuen, der in Brisbane als Nummer 3 gesetzt war. Außerdem dürfte sich Thiem in der Weltrangliste vom 20. Platz aus leicht verbessern.

Thiem: "Ein sehr gutes Match"
Thiem freute sich über "ein sehr gutes Match von mir". Er habe gegen den anfangs sehr stark aufspielenden Cilic verkrampft und angespannt begonnen, sich dann aber gesteigert. "Das war heute ein großer Prüfstein. Ab dem zweiten Satz habe ich begonnen, besser zu servieren, und konnte mich durch meinen Aufschlag gut im Match halten, was mir vor allem im Tiebreak geholfen hat", so Thiem.

Im entscheidenden Durchgang habe er glücklicherweise eine von vielen Chancen zum entscheidenden Break genützt. "Während des dritten Satzes hat sich mein gesamtes Spiel verbessert und ich habe immer mehr Breakbälle gehabt, den achten konnte ich dann schlussendlich umwandeln und mir den Sieg holen."

Federer mit Respekt vor Thiem
Am Samstag wartet auf Thiem nun ein Generationen-Duell gegen den 34-jährigen Federer. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger peilt das Endspiel an, zeigt aber Respekt vor seinem jungen Gegner. "Er hat eine großartige Rückhand. Ich glaube, es war ein großer Sieg für ihn, dass er Cilic geschlagen hat, weil Cilic hier zeitweise sehr gut ausgeschaut hat", sagte Federer, der Thiem mit seinem Landsmann Stan Wawrinka vergleicht. "Er mag vielleicht langsamere Plätze, um seine Schläge vorzubereiten. Ich glaube, man darf ihm keine Zeit geben. Wie eine Version von Stan, wenn man ihn mit einem der Top-Spieler vergleichen will."

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