Di, 17. Oktober 2017

Nur leere Worte...

07.01.2016 16:42

„Wer das Gastrecht missbraucht: Raus!“

"Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus, und zwar schnell!" Nein, dieser Satz kommt nicht von Heinz-Christian Strache, Marine Le Pen oder anderen "Hetzern". Gerhard Schröder - der sozialdemokratische deutsche Ex-Kanzler - hat diese Forderung genauso in seinem Wahlkampf 1997 vom Rednerpult gedonnert.

Und zwar lange bevor Hunderttausende Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge über Europas Grenzen marschiert sind, lange bevor Asylwerber in fast allen deutschen Großstädten so wie auch in Salzburg Frauen sexuell missbrauchten - sie verhöhnten, ihnen ihre Würde nahmen.

Und 19 Jahre nach Schröders markigem Sprücherl sind wir Europäer noch immer so hilflos wie damals. Die Veganer-, Selfie-, Conchita-Gesellschaft kann mit der jetzt ausgebrochenen Aggression der eben noch so herzlich mit Teddybären, Deckerln und Lunchpaketen empfangenen Fremden nicht umgehen: Radikalität von Rechts trifft jetzt auf Radikalität von Links.

Politische Lichtgestalten und Regeln fehlen
Politische Lichtgestalten fehlen in dieser dunklen Zeit ebenso wie klare, gute Regeln: Jeder Fremde darf in Österreich stehlen, sexuell missbrauchen, Frauen verprügeln, bis er zu mehr als einem Jahr Haft verurteilt wird. Erst dann sollte er rausfliegen. Aber selbst das scheitert: Syrer dürfen nicht in ihr gefährliches Heimatland abgeschoben werden, Afghanen nur in Ausnahmefällen, und Pakistan nimmt seine kriminellen Landsleute auch nicht mehr zurück.

Die Amerikaner, erzählte mir gestern eine derzeit in Wien arbeitende US-Managerin, würden über uns Europäer "nur noch mitleidig den Kopf schütteln": Wie könne man derart schlicht sein, gemeinsam mit den Opfern eines Bürgerkriegs auch syrische Folterknechte, IS-Terroristen und Hunderttausende junge Wirtschaftsflüchtlinge unkontrolliert ins Land lassen? Eine gute Frage.

Video: Frauen fordern Aufklärung nach Massenübergriffen in Köln

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