Sa, 16. Dezember 2017

Comeback naht

06.01.2016 19:37

Robert Almer: Jetzt beginnt die heiße Phase

Ende dieser Woche kehrt Robert Almer von der Reha im deutschen Herxheim zurück, knapp 150 Tage vor dem Start der EURO beginnt dann für den Team- und Austria-Tormann nach seinem Teilabriss des hinteren Kreuzbandes die heiße Phase auf dem Weg zurück. Die mit einem genauen Medizin-Check eingeläutet wird.

"Zach war's jetzt schon ein bisschen", beschreibt Almer seine letzten Tage im Reha-Zentrum von ÖFB-Physiotherapeut Mike Steverding in Herxheim. Weniger wegen der Therapie ("ich hab oft bis acht, neun Uhr am Abend gearbeitet, danach fällt man eh todmüde ins Bett "), mehr machte ihm die Entfernung von der Familie zu schaffen: "Meine Frau erwartet bald unser zweites Kind, da wäre ich natürlich öfters gerne daheim gewesen, um sie zu unterstützen. Schließlich haben wir ja schon eine kleine Tochter, die will auch beschäftigt werden "

"So viele Trainer haben wir auch wieder nicht"
Läuft alles nach Plan, wird sie den Papa in nächster Zeit aber wieder nicht oft sehen. Almer würde gerne mit der Austria ins Trainingslager in die Türkei fliegen, macht dies aber auch vom Medizincheck Anfang nächster Woche abhängig: "Danach werden wir entscheiden, ob es schon Sinn macht, dass ich mitkomme." Lächelnder Nachsatz: "So viele Trainer hat die Austria auch wieder nicht, um einen, der sich nur um mich kümmert, abzustellen. Mal schauen, wann ich wieder komplett ins Training einsteigen kann, es dauert sicher noch ein wenig."

Es dauert seine Zeit
Am Zeitplan zum Comeback hat sich für ihn nichts geändert: "Die Verletzung passierte Ende Oktober, damals ging man von einer Pause von rund drei bis vier Monaten aus. Jetzt beginnt also das dritte Monat, ich werde sicher nichts überstürzen, den ,Heilungsplan' weiter so wie vorgesehen voll einhalten. Derzeit passt alles, ist alles im Lot, ich bin mir bewusst, dass alles seine Zeit dauert."

Keine Komplikationen
Austrias Klubarzt Dr. Alexander Kmen, der den Keeper seit Beginn der Verletzung "begleitet", zeigt sich zufrieden: "Es gibt keine Komplikationen, der Robert ist Profi genug, um zu wissen, dass alles seine Zeit braucht. Jetzt muss er nur den Weg so wie von Anfang an konsequent weitergehen, den Aufbau Schritt für Schritt fortsetzen."

Dass der Tormann schon beim violetten Frühjahrs-Auftakt am 6. Februar in Grödig wieder im Kasten steht, ist unwahrscheinlich. Motto: "Nur ein ganz fitter Robert Almer hilft der Austria und der österreichischen Nationalmannschaft."

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