So, 19. November 2017

Vertrag ungültig

05.01.2016 07:57

Causa Karim Onisiwo: Mattersburg legt Berufung ein

Das Arbeitsgericht erklärte Karim Onisiwos Vertrag als ungültig, der SV Mattersburg will einen ablösefreien Wechsel aber nicht einfach akzeptieren und legt Berufung ein.

Während der am Kreuzband operierte Mario Grgic mit Individualtrainer Ernst Moser im warmen Fitnessraum am Ergometer arbeitete, spulten seine Kollegen vom Bundesligist Mattersburg draußen bei klirrender Kälte bzw. winterlichen Verhältnissen unter Chefcoach Ivo Vastic und Assistent Markus Karner gestern die ersten beiden Einheiten des Jahres ab.
Alle? Nun, der Spanier Jano bekam von Vastic noch bis morgen frei, Lukas Rath und Philipp Erhardt fehlten krankheitsbedingt.

Aber noch einer war nicht (mehr) da - wenig überraschend: Karim Onisiwo wird die Burgenländer verlassen,  wie sein Berater Günter Starzinger betont. Das Arbeits- und Sozialgericht hat den Vertrag zwischen dem SVM und dem Neo-Teamspieler für ungültig erklärt - wonach Onisiwo, der sowohl bei den Wiener Großklubs als auch in Salzburg hoch im Kurs steht, den Verein ablösefrei verlassen kann (sportkrone.at berichtete). "Ich gehe davon aus, dass der neue Klub bis Mitte Jänner feststeht", sagte Starzinger gegenüber "Sky", "wobei seine Zukunft nicht zwangsläufig in Österreich sein muss." Auch Mainz hatte ja zuletzt Interesse bekundet.

"Für uns ist es ein laufendes Verfahren"
Beim SV Mattersburg sieht man das anders. "Für uns ist es ein laufendes Verfahren, wir legen Berufung ein", betont der Sportliche Leiter Franz Lederer, das man wohl sämtliche Instanzen ausschöpfen werde. Womit sich die Angelegenheit noch gehörig ziehen könnte.

Auf die Transferpolitik der Burgenländer wird der "Fall Onisiwo" aber keine Auswirkung haben, denkt Lederer an Leute wie Alexander Ibser oder den wieder voll zur Verfügung stehen Patrick Bürger, die im Herbst kaum spielten. Der erste Test steigt übrigens nächsten Dienstag gegen eine Südburgenland-Auswahl, am 17. Jänner geht's ab nach Portugal.

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