So, 19. November 2017

1 Hektar betroffen

30.12.2015 20:10

Zigarettenwurf löste Waldbrand unter Bahn aus

Zwei Helikopter kreisten um den Bereich der Hochalmbahnen in Rauris, rund 60 Mann der Feuerwehr und zwölf Bergretter gaben stundenlang ihr Bestes. Am Mittwoch gegen 10 Uhr ist unterhalb der Gipfelbahn auf 1850 Metern ein verheerender Brand im grasbewachsenen Südhang ausgebrochen. Eine Fläche von einem Hektar war betroffen.

"Die gesamte Gegend ist derzeit staubtrocken, weshalb ich eine deutliche Warnung für den Silvesterabend ausspreche", betont Hannes Schernthaner, Katastrophenschutzreferent von Zell am See und Bürgermeister von Fusch. Feueranzünden, Rauchen und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Wald und in der Nähe des Waldes sind in ganz Salzburg strikt verboten! Schernthaner hat gemeinsam mit seinen Ortschef-Kollegen Klaus Portenkirchner (Dienten) und Peter Loitfellner (Rauris) bei den Löscharbeiten geholfen.

Die unmittelbar alarmierte Feuerwehr Rauris kam schnell zu dem Entschluss, dass weitere Hilfe notwendig ist. Das Österreichische Bundesheer unterstützte mit einem Hubschrauber. Mit einer Besatzung von drei Mann kann sie bis zu 500 Liter Löschwasser transportieren. Weitere Unterstützung kam von einem Polizeihubschrauber. Nach knapp zwei Stunden hatten alle den Brand unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauerten bis zum Abend an. Nach ersten Einschätzungen soll eine weggeworfene Zigarette den Brand ausgelöst haben.

Die Seilbahnanlage wurde durch den Brand nicht beeinträchtigt und es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für Fahrgäste, wurde aber vorübergehend nicht in Betrieb genommen. Geschäftsführer Siegfried Rasser: "Ich bedanke mich bei den Helfern für den raschen und wirkungsvollen Einsatz und bin erleichtert, dass keine Personen gefährdet waren und kein Schaden an den Anlagen entstanden ist."

Hühner bei Brand in Mariapfarr verendet
Bereits Dienstagabend geriet in Mariapfarr-Pichl eine Werkstätte mit angebautem Hühnerstall in Vollbrand. 100 Mann waren im Einsatz und verhinderten ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude. Zwei Stunden später konnte Feuerwehrkommandant Hans-Peter Kosacievic "Brand aus" geben. Neun Hühner sind verendet, am Gebäude der Besitzerin (70) entstand schwerer Schaden. Als Brandursache kommt ein überhitzter Frostwächter an der Stalldecke in Frage.

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