Do, 23. November 2017

Schnee Mangelware

30.12.2015 09:45

Salzburgs Bürgermeister bleiben am Boden

Die Antworten auf die Frage, wo es denn heuer zum Ski-Urlaub hingehe, fällt unter den Bürgermeistern der Salzburger Gemeinden verhalten aus. Manch einer schnürt lieber die Wanderstiefel angesichts der milden Temperaturen, andere machen ihre Schwünge dagegen auch gerne im Kunstschnee.

Dazu gehört beispielsweise Bürgermeister Manfred Sampl aus St. Michael im Lungau. Gegenüber der "Krone" schwärmt er vom perfekten Tag auf der Piste: "Vormittags zwei Stunden Sport und dann Einkehr in eine gemütliche Hütte." Die Geselligkeit ist ein wichtiger Aspekt für ihn. "So ein Skitag stärkt Körper, Geist und Seele", freut er sich und ist meistens in den Skigebieten Katschberg und Großeck/Speiereck unterwegs. Gut möglich, dass er dort auf seinen Kollegen Gerd Brand, Bürgermeister von St. Margarethen, trifft. Allerdings erst nach den Feiertagen. Er ist im zarten Alter von sechs Jahren das erste Mal auf den Brettern gestanden - selbst Verletzungen (Knöchelbruch am Aineck, 2009) können ihn nicht bremsen.

Ebenfalls erst im Jänner läutet Michaela Höfelsauer (Ortschefin von Lend) mit ihrem Mann Günther die Ski-Saison ein und zwar in Saalbach-Hinterglemm-Fieberbrunn. Sie fährt am liebsten immer früh morgens, wenn die Pisten leer sind, wie sie der "Krone" verrät.

"Hoffen auf Naturschnee"
Der Bürgermeister von Anthering, Johann Mühlbacher, fährt tageweise mit seiner Ehefrau am liebsten in Flachauwinkl-Zauchensee. Seine Lieblingspiste ist der "Rote 8er" Richtung Wagrain. "Allerdings hoffen wir momentan auf mehr Naturschnee. Das Fahren auf reinem Kunstschnee ist uns zu riskant." Ähnlich sieht das auch seine Bürgermeister-Kollegin Sonja Ottenbacher aus Stuhlfelden. "Aufgrund der düsteren Schnee-Situation überlasse ich die Pisten momentan lieber den Gästen. Wir können später auch noch fahren." Seinen Saisonpass hat er zwar schon, Gelegenheit zum Skifahren allerdings noch keine: Wolfgang Auer, Bürgermeister von Adnet, hofft auf bessere Pistenverhältnisse in seiner Lieblingsregion Gaißau Hintersee.

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