Di, 17. Oktober 2017

Rückblick

27.12.2015 08:28

Anna Fenninger: „Es war ein Wahnsinnsjahr!“

Anna Fenninger blickt auf ein "turbulentes und sehr lehrreiches" Jahr zurück. "Es waren viele sehr emotionale Momente dabei, positive und negative. Eigentlich war 2015 alles dabei. Im Grunde ist es ja witzig. Man denkt sich oft, eigentlich kann es nicht mehr besser oder schlimmer kommen. Und dann hat das Leben wieder eine neue Überraschung und Herausforderung parat. Es war einfach ein Wahnsinnsjahr", rekapitulierte die 26-Jährige. krone.tv hat Fenninger außerdem vor einigen Wochen bei einem Sponsoren-Event besucht (siehe Video oben).

Bei den Weltmeisterschaften im Februar in Beaver Creek gewann sie die Goldmedaillen im Super-G und Riesentorlauf sowie Silber in der Abfahrt, im März beim Saisonfinale in Meribel fügte sie ihrer Sammlung den zweiten Gesamtweltcupsieg und die zweite Riesentorlaufkugel hinzu. Im Sommer führte sie mit dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit und individuellerer Unterstützung einen heftigen Konflikt, sowohl der Ausschluss aus dem Team, als auch ihr Rücktritt standen im Raum.

Jeden Tag ans Limit
Fenninger und der ÖSV fanden einen gemeinsamen Weg, ehe der Trainingsunfall in Sölden eine Zwangspause erforderlich machte. "Ich versuche im Rahmen der Möglichkeiten jeden Tag ans Limit zu gehen, um dann irgendwann wieder topfit zu sein. Ziel ist ganz klar Sölden 2016, ich werde mich zurückkämpfen", sagte Fenninger, die in der Vorweihnachtszeit ungewohnt besinnliche Momente hatte.

"Das ist neu für mich, ich kenne das eigentlich nur aus meiner Kindheit", sagte Österreichs Sportlerin des Jahres. Zum Anzünden der Kerzen auf dem Adventkranz habe sie normalerweise im stressigen Weltcup-Dezember keine Zeit.

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