Do, 23. November 2017

Gegen Mauer geprallt

21.12.2015 15:08

Seilrutschen-Unfall: Opfer am Weg der Besserung

Die Lebensgefahr ist gebannt - nach dem dramatischen Seilrutschen-Unfall am Wochenende in Graz, bei dem eine 36-jährige Frau schwerst verletzt wurde, befindet sich das Opfer mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Die Patientin wurde mittlerweile auf die Normalstation des LKH Graz verlegt. Am Dienstag findet eine gerichtliche Besichtigung der Anlage mit einem Sachverständigen statt, um die genauen Hintergründe des Unglücks zu klären.

Nach wie vor steht die Frage im Raum, ob der Unfall eine technische Ursache hatte oder auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen ist. Die sogenannte Flying-Fox-Anlage blieb nach dem Vorfall jedenfalls installiert, damit sich der Gutachter den Aufbau genau ansehen kann - der Betrieb selbst wurde nach dem Unglück aber eingestellt.

Die 36-Jährige war am Wochenende der vierte "Fahrgast" der Seilrutsche gewesen und offenbar ungebremst mit dem Rücken gegen die Kaimauer am Murufer auf Höhe des Grazer Kunsthauses geprallt. Augenzeugen zufolge soll das Bremsseil nicht eingehängt gewesen sein. Das werde von den Ermittlern aber erst geprüft, sagte Polizeisprecher Leo Josefus.

Die Ärzte des LKH Graz erklärten am Montag, dass der Gesundheitszustand der Patientin mittlerweile als stabil zu beurteilen ist. Sie war schon am Sonntag wieder ansprechbar. Welche Verletzungen sie davongetragen hat, werde erst genau geklärt, es dürften aber mehrere Brüche an Wirbeln und Schulter sein.

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