Sa, 18. November 2017

Alarmierende Zahlen

20.12.2015 19:00

Bereits mehr als 400.000 Kinder von Armut bedroht

Alarmierende Zahlen über Armut von Kindern und Jugendlichen in Österreich: Laut Statistik Austria leben rund 25 Prozent der unter 20-Jährigen in Armut oder laufen Gefahr, aus wirtschaftlichen Gründen sozial ausgegrenzt zu werden - in absoluten Zahlen sind das 408.000 Kinder und Jugendliche. Der Direktor der Volkshilfe Österreich, Erich Fenninger, fordert, das Aufwachsen in Armut zu stoppen.

Dieses Zahlenmaterial ist umso dramatischer, als ja vor allem von den Grünen versucht wird, den Österreichern einzureden, dass wir in einem reichen Land leben würden. Die Wahrheit zu Weihnachten 2015 sieht allerdings anders aus.

Wie die Situation in Armut lebender Kinder aussieht, hat die Volkshilfe in Studien und Umfragen erforscht: Diese Kinder und Jugendlichen sind öfter krank, ihre Entwicklung verzögert sich, sie bringen schlechtere schulische Leistungen und können viel seltener eine höhere Schule besuchen. Darüber hinaus sind in Armut aufgewachsene Jugendliche im Erwerbsalter auch viel öfter arbeitslos.

Kein Auto, kein Urlaub, Mietrückstände usw.
Die Eltern oder der Elternteil verfügen über kein Auto, Urlaub gibt es keinen, man ist bei Mieten im Zahlungsrückstand, nicht voraussehbare, aber dringend notwendige Reparaturarbeiten können gar nicht oder nur mittels Kredit (wenn man einen bekommt!) beglichen werden. Auch beim Essen muss gespart werden.

Apropos schlechtere Bildung: Einkommensschwache Familien verfügen über kein Geld, um Nachhilfestunden für das Kind zu zahlen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden