Mi, 22. November 2017

Wohlfahrt kritisiert

17.12.2015 14:42

„Am Würstelstand lerne ich mehr als im ORF-Studio“

Seit 2014 ist Franz Wohlfahrt Sportdirektor bei Austria Wien. Vor einigen Wochen sorgte der Ex-Torhüter mit einem emotionalen Interview im ORF für Schlagzeilen, als er Rainer Pariasek verbal attackierte. Mit dem "Sportmagazin" sprach der Austria-Sportdirektor nochmal über sein legendäres TV-Interview und warum Würstelstand-Niveau zum Fußball gehört.

Franz Wohlfahrt verweist im Interview mit dem "Sportmagazin" auf die harte Arbeit, die alle bei der Austria leisten und übt dabei auch Kritik an einigen Reportern: "Es gibt immer wieder Journalisten, die uns beurteilen und noch nicht einmal hier waren. Die schreiben halt von irgendwo ab. Die haben auch mit mir noch nie geredet." In der Halbzeitanalyse während des Spiels zwischen Mattersburg und der Austria platzte ihm auch der Kragen: "Na klar, weil ich persönlich angegriffen werde. Ich reiße mir doch nicht den Arsch auf und lasse mir alle Frechheiten gefallen."

Vor allem Pariaseks Kritik am jungen Tormann Osman Hadzikic ärgerte Wohlfahrt am meisten: "Wenn ein 19-Jähriger keinen Fehler machen kann, frage ich mich: Was denkt sich ein Reporter dabei?"

"Ich bin gern beim Würstelstand, denn da erfahre ich die Wahrheit"
Weiters meinte er über sein legendäres TV-Interview: "Für mich ist es normal, einen Spieler zu verteidigen, der von einem wichtigen Medium wie dem ORF an die Wand genagelt wird. Wenn dann fünf von tausend Leuten sagen, das ist Würstelstand-Niveau, ist mir das relativ egal. Ich bin gern beim Würstelstand, denn da erfahre ich die Wahrheit. Das gehört zum Fußball dazu. Beim Würstelstand lerne ich mehr als im ORF-Studio. Da höre ich, was die Menschen denken."

Auch mit "Krone"-Sportchef Robert Sommer sprach Franz Wohlfahrt damals über den "Streit" mit Rainer Pariasek:

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