So, 22. Oktober 2017

Kurios!

17.12.2015 11:35

Zeitung kürt Blatter zum „Schweizer des Jahres“

Der suspendierte FIFA-Präsident Sepp Blatter ist von der Schweizer Zeitung "Weltwoche" zum "Schweizer des Jahres" gekürt worden. Der 79-Jährige sei ein "bewundernswerter Fußballkämpfer für eine bessere Welt".

Die Zeitung schwärmt von "eindrücklichen Leistungen dieses Ausnahmeschweizers, der als eine Mischung aus Sonderbotschafter und Entwicklungshelfer rastlos um den Planeten tourte" und überschüttet Blatter mit Lob.

Blatter hat nach eigenen Angaben trotz der Korruptionsvorwürfe gegen ihn noch viele Unterstützer im Weltfußball. "Viele Verbandspräsidenten stehen noch immer auf meiner Seite, auch wenn ich vorverurteilt wurde", sagte er der italienischen Zeitung "Gazzetta dello Sport. "Die Leute auf der Straße mögen mich immer noch", ergänzte der Schweizer. "An mich wird man sich erinnern, für die Idee eines universellen Fußballs."

Anhörung noch diese Woche
Ein letztes Verhör vor den FIFA-Ethikhütern bleibt den mächtigsten Männern des Weltfußballs zur Rettung ihres Karriereplans. Eigentlich aber haben der suspendierte FIFA-Boss Blatter und der ebenfalls gesperrte UEFA-Präsident Michel Platini schon vor dem Auftritt vor der rechtsprechenden Kammer der Ethikkommission in Zürich umfangreich und wortgewaltig in der Öffentlichkeit ausgesagt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).