Di, 17. Oktober 2017

Auf 0,6% gesunken

16.12.2015 12:01

Inflation erreicht tiefsten Wert seit 2009

Die Inflationsrate in Österreich ist im November von 0,7 auf 0,6 Prozent gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit Herbst 2009 erreicht. Grund dafür waren weitere Verbilligungen bei Treibstoffen.

Für die Wohnungsmieten ermittelte die Statistik Austria einen Anstieg um 3,2 Prozent, für Wohnen, Wasser und Energie zusammen ein Plus von 0,8 Prozent. Hauptpreistreiber war der Bereich "Restaurants und Hotels" mit durchschnittlich 3,2 Prozent Teuerung. Die Ausgaben für "Verkehr" hingegen verbilligten sich um 3,5 Prozent, Hauptgrund waren die günstigeren Spritpreise.

Täglicher Einkauf teurer
Der typische tägliche Einkauf - der sogenannte Mikrowarenkorb, der überwiegend Nahrungsmittel enthält - war im November 1,1 Prozent teurer als ein Jahr davor. Der Miniwarenkorb, der den wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Sprit enthält, verbilligte sich um 1,8 Prozent. Die Preise für "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" legten im Schnitt um 0,4 Prozent zu.

Die Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur" gab nach Angaben der Statistik Austria von Mittwoch den Ausschlag dafür, dass die Jahres-Teuerung im November von 0,7 auf 0,6 Prozent zurückging. Ausschlaggebend für den Rückgang waren um 0,4 Prozent billigere Pauschalreisen sowie Preisrückgänge um im Schnitt 2,6 Prozent bei elektronischen Geräten für Audiovision, Fotografie und EDV. Freizeit- und Kulturdienstleistungen waren im November allerdings um 1,5 Prozent teurer als ein Jahr davor.

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