Fr, 24. November 2017

Weltcup in Park City

13.12.2015 11:10

Rodeln: Wolfgang Kindl übernimmt Weltcupführung

Mit einem zweiten Platz im Einsitzerbewerb und dem Gewinn des neu eingeführten Sprintbewerbes hat Wolfgang Kindl beim Weltcup der Kunstbahnrodler in Park City die Führung im Gesamtweltcup übernommen. Nach Platz drei der Doppelsitzer Peter Penz/Georg Fischler auf der Olympia-Bahn legte Kindl für den ÖRV stark nach. Für ihn war es der zweite Weltcupsieg seiner Karriere.

Im klassischen Bewerb musste sich der 27-jährige Tiroler dem US-Amerikaner Chris Mazdzer geschlagen geben, der deutsche Olympiasieger Felix Loch wurde Dritter. Im Sprint-Bewerb, der mit fliegendem Start und in einem Durchgang entschieden wurde, war Kindl nicht zu schlagen. Er verwies Dominik Fischnaller (ITA) und Loch auf die weiteren Podestränge. Im Sprint der Doppelsitzer wurden Penz/Fischler Vierte.

"Park City bleibt goldener Boden"
"Der zweite Sieg in einem Weltcuprennen, dazu die Führung im Gesamtweltcup, Park City bleibt für mich ein goldener Boden, ich bin brutal happy", meinte Kindl jubelnd. Das Material passe ebenso wie das Selbstvertrauen. "Es läuft extrem rund, die Vorfreude auf das kommende Rennwochenende in Calgary ist entsprechend groß." Auch dort stehen wieder zwei Einsitzer-Herren-Rennen (klassischer Bewerb, Sprint) auf dem Programm.

Zufrieden fiel auch die Bilanz von ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl aus. "Wir haben uns im Vergleich zum Training noch einmal ordentlich steigern können, die Ergebnisse sprechen für sich, die Brust wird immer breiter. Zu Wolfgang Kindl muss man nicht viel sagen, er ist in bestechender Form, bei ihm läuft im Moment einfach alles zusammen", sagte Friedl.

Die Herren-Einsitzer Armin Frauscher und David Gleirscher waren nur auf die Ränge 20 bzw. 21 gekommen. "Sie sind etwas unter Wert geschlagen worden. Bei den Damen haben wir nach wie vor Aufholbedarf, hier passt die Linie nicht ganz, zudem gibt es bei der Materialeinstellung noch Luft nach oben. Ich hoffe, dass bis zum kommenden Rennwochenende wieder alle bei Kräften sind, aktuell ist die halbe Mannschaft verschnupft, damit gewinnen die Ergebnisse noch mehr an Bedeutung", meinte Friedl.

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