Fr, 24. November 2017

0:2 in Salzburg

13.12.2015 18:21

Wurde Rapid von Schiris der „Winterkönig“ geklaut?

Red Bull Salzburg ist "Winterkönig"! Mit dem 2:0 in der letzten Runde vor der Winterpause sicherten sich die Mozartstädter im Sonntags-Hit den Titel des "Winterkönigs". Doch Rapid-Fans, Spieler und Trainer Zoran Barisic waren mächtig sauer. Zweimal gab es Wirbel um Handspiele: Einmal hätte es Elfer für Rapid geben können und vor dem 0:1 ist ebenfalls die Hand im Spiel gewesen. Rapid-Goalie Strebinger stand wieder etwas in der Kritik. Salzburg geht zwei Punkte vor Herbstmeister Austria in die Winterpause. Rapid liegt drei Zähler zurück. Im Video oben sehen Sie alle Highlights von Rapids Auftritt in Salzburg.

Red Bull Salzburgs Interimstrainer Thomas Letsch, der den ersten Sieg seiner Ära feiern durfte, kündigte vor dem großen Schlager der 20. Bundesliga-Runde an: "Ich erwarte mir Vollgas von meinen Spielern, denn das ist das Mindeste, was man sich von einem Profi erwarten kann."

Nur: Die ersten Minuten war das beim Gastgeber nicht wirklich der Fall. Anfangs tat sich auch Rapid schwer, doch die müden Beine nach dem Europa-League-Sieg am Donnerstag, wurden frischer. Doch just als man gefährlicher wurde, jubelte Salzburg.In Minute 36 traf Soriano ins kurze Eck. Rapid-Goalie Strebinger stand dabei schlecht und hätte vielleicht gar im Kasten bleiben können, da noch einige Rapid-Verteidiger an seiner Seite gewesen wären.

Und auch beim 2:0 für Salzburg konnte man ihn kritisieren. Denn erst machte er eine Glanzparade, aber als die Verteidigung gleich nochmal "pennte" kassierte er von Keita (56.) wieder den Schuss ins kurze Eck, weil er zu früh ins lange gefallen war.

"Oft sind solche Elfer gegeben worden"
Salzburgs Christian Schwegler: "Der Sieg war sooo wichtig und über die 90 Minuten auch verdient." Womit er wohl richtig lag, denn Rapid wirkte vor allem beim letzten Pass nicht frisch genug. Aber wer weiß, wie das Spiel geendet hätte, wären etwa der Elfer gegeben worden, oder ein Salzburger Handspiel vor dem ersten Treffer. "Schon oft ist so ein Elfmeter gegeben worden, das ist sehr ärgerlich", so Rapid-Trainer Zoran Barisic.

Rapids Stangl brachte es auf den Punkt: "So schlecht wie Salzburg heute gespielt hat, hätten wir sie erwischen müssen. Aber wir hätten unsere Chancen besser nützen müssen." Barisic: "Wir haben einige Fehler gemacht, die sehr weh tun. Aber die Einstellung hat gepasst. Ich bin im Moment sehr enttäuscht."

Die Liga wird am 6. Februar fortgesetzt. Salzburg wird dann mit einem neuen Chefcoach antreten. Letsch, der in zwei Spielen im Amt vier Punkte geholt hat, wird aller Voraussicht nach zum Zweitligisten FC Liefering zurückkehren.

Red Bull Salzburg - SK Rapid Wien 2:0 (1:0)
Wals-Siezenheim, Red Bull Arena, 14.167 Zuschauer
SR Harkam
Tore: 1:0 (36.) Soriano, 2:0 (56.) Keita
Salzburg: C. Stankovic - Schwegler, Miranda, Caleta-Car, Ulmer - Schmitz, Laimer, Keita, Berisha (88. Sörensen) - Hwang (58. Minamino), Soriano (94. Oberlin)
Rapid: Strebinger - Pavelic, Sonnleitner, M. Hofmann, Stangl - Petsos, Schwab - Schobesberger (70. Alar), S. Hofmann (58. Grahovac), F. Kainz (85. Jelic) - Prosenik
Gelbe Karten: Schwegler bzw. S. Hofmann, Schwab

Hier sehen Sie Rapids Niederlage in Salzburg im Video:

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