Mo, 11. Dezember 2017

Niedriger Ölpreis

07.12.2015 17:07

Diesel gibt es landesweit schon unter einem Euro

Die Organisation erdölexportierender Länder hat zuletzt die Beibehaltung eines hohen Fördervolumens beschlossen. Der Ölpreis ist daraufhin weiter gefallen und wird mittelfristig auch niedrig bleiben. Profiteure davon sind die Autofahrer. Diesel gibt es österreichweit schon vielerorts unter einem Euro.

Musste man in den vergangenen Monaten die Tankstellen, die Diesel-Kraftstoff unter einem Euro verkauften, noch mit der Lupe suchen, schaut es nun für die Autofahrer viel erfreulicher aus. Trotz des Feiertags findet man bereits in jedem Bundesland Diesel um zumindest 99 Cent je Liter. Bei Super-Benzin sieht die Situation ebenfalls rosig aus: Die billigsten Anbieter verlangen hier ca. 1,06 Euro/Liter.

Zu verdanken haben wir die vergleichsweise günstigen Spritpreise den anhaltend hohen Fördermengen bei Rohöl. Erst am Freitag hat man sich bei der Konferenz der OPEC in Wien für eine Beibehaltung der hohen, über der bisherigen Obergrenze von 30 Millionen Barrel pro Tag liegenden Fördermengen ausgesprochen.

"Ärmere" Staaten in Bedrängnis
Die Treiber dieser Entscheidung waren "reiche" Staaten wie Saudi-Arabien. Sie versuchen so, ihre Marktanteile gegenüber Russland oder den USA zu halten. Kleinere, "ärmere" Länder wie z.B. Venezuela oder Algerien kommen durch sinkende Staatseinnahmen wegen des "Billigöls" immer mehr in Bedrängnis.

Die hohe Explorationsrate hat die Preise schon in den vergangenen Monaten stark nach unten gedrückt. Allein im letzten halben Jahr verbilligten sich die Nordsee-Sorte Brent und die US-Sorte WTI um rund ein Drittel. Nach der OPEC-Entscheidung sackte der Preis erneut um jeweils mehr als zwei Prozent auf rund 41,85 US-Dollar (Brent) bzw. 38,60 US-Dollar (WTI) hinunter. Experten erwarten hier mittelfristig keine Änderung - was die Autofahrer freuen dürfte.

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