Di, 21. November 2017

Biathlon-Weltcup

05.12.2015 14:29

Grossegger bei Fourcade-Sieg im Sprint Elfter

Der erste Biathlon-Sprint der Weltcup-Saison in Östersund hat bei schwierigen Windbedingungen mit vielen Fehlschüssen keinen Spitzenplatz für Österreichs Herren gebracht. Bester ÖSV-Mann war am Samstag mit zwei Strafrunden Sven Grossegger auf Rang elf. Der Salzburger verpasste damit knapp sein bestes Ergebnis, das er vor vier Jahren ebenfalls in Schweden im Sprint als Zehnter geschafft hatte.

"Heute waren extrem schwierige Verhältnisse. Die Ausgangsposition für die Verfolgung ist gut", meinte Grossegger, der am Sonntag 1:46 Minuten hinter Sieger Martin Fourcade in das Jagdrennen startet. Der unter der Woche im Einzel noch geschlagene Weltcup-Titelverteidiger aus Frankreich gewann trotz zweier Strafrunden fast eine Minute vor dem Deutschen Arnd Peiffer (1 Schießfehler) und Einzel-Sieger Ole Einar Björndalen (2) aus Norwegen.

Während sich Grossegger über einen unerwarteten Top-Ten-Platz freuen durfte, blieben die beim Auftakt ins Spitzenfeld gelaufenen Simon Eder und Dominik Landertinger hinter den Erwartungen. Eder (3) geht als 19. mit rund zwei Minuten Rückstand in die Verfolgung. Landertinger (5) qualifizierte sich als 57. gerade noch für das Jagdrennen. Auch Daniel Mesotitsch (36./3 Strafrunden) und Julian Eberhard (48./5) sind am Sonntag mit dabei.

Das Ergebnis (Sprint - 10 km):
1. Martin Fourcade (FRA) 24:02,0 Min. (2 Schießfehler=Strafrunden)
2. Arnd Peiffer (GER) + 51,6 Sek. (1)
3. Ole Einar Björndalen (NOR) +55,2 (2)
4. Quentin Maillet Fillon (FRA) +1:04,2 (2) Min.
5. Benedikt Doll (GER) +1:08,5 (3)
6. Johannes Thingnes Bö (NOR) +1:10,6 (2)
Weiter:
11. Sven Grossegger (AUT) +1:46,1 Min. (2)
19. Simon Eder (AUT) +2:06,5 (3)
36. Daniel Mesotitsch (AUT) +2:29,8 (3)
48. Julian Eberhard (AUT) +2:58,0 (5)
57. Dominik Landertinger (AUT) +3:15,4 (5)

Im Damen-Rennen konnte Lisa Theresa Hauser am Samstagnachmittag mit Rang elf im Sprint von Östersund auch im zweiten Weltcup-Rennen der Saison überzeugen. Die 21-jährige Tirolerin blieb im Schießen fehlerfrei und hatte im Ziel 53,4 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Tschechin Gabriela Soukolova. Nur 1,2 Sekunden fehlten Hauser auf ihre zweite Top-Ten-Platzierung nach dem achten Platz im Einzelbewerb am Donnerstag.

"Ich bin von Anfang an gut ins Rennen gekommen und habe mich körperlich gut gefühlt. Speziell in der letzten Runde habe ich noch einmal alles gegeben", sagte Hauser nach dem Bewerb. Dabei hatte der Wettkampftag für sie nicht wunschgemäß begonnen. "Meine Leistung beim Einschießen war eine einzige Katastrophe. Da hat mir der Regen zu schaffen gemacht. Doch ich wusste, dass ich es kann und habe im Wettkampf die Serien konzentriert durchgezogen. Auch wenn die Zeitabstände vor mir sehr knapp sind, bin ich mit der Leistung und dem Ergebnis super happy."

Die drei weiteren Österreicherinnen - Dunja Zdouc (79.), Katharina Innerhofer (96.) und Fabienne Hartweger (99.) - verpassten dagegen die Qualifikation für das Verfolgungsrennen der Top 60 am Sonntag klar.

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