Sa, 18. November 2017

Brandgefährlich

04.12.2015 06:51

Video: Hoverboard-Scooter geht in Flammen auf

In Wien sieht man sie bislang nur vereinzelt, doch in den USA sind sie längst der Hit: sogenannte Hoverboard- oder Self-Balancing-Scooter. Doch die elektrischen Fortbewegungsmittel sind nicht ungefährlich, wie gleich mehrere Fälle in den USA und Großbritannien belegen, bei denen die Akkus der Geräte in Flammen aufgingen oder explodierten.

Aktuellstes Opfer des vermeintlichen technologischen Fortschritts ist Timothy Cade aus dem US-Staat Alabama. Er war in seiner Heimatstadt Gulf Shores keine 30 Meter mit seinem neuen Hoverboard gefahren, als dieses explodierte. "Batterien schossen plötzlich heraus. Ich hätte nie erwartet, dass aus einem derart kleinen Ding solche Flammen schießen würden", schilderte Cade dem lokalen TV-Sender WKRG.

Cade blieb unverletzt. Geistesgegenwärtig griff er zum Smartphone und hielt den Vorfall als Video fest. Versuche seiner herbeigerufenen Mutter, das Feuer mit Backpulver zu löschen, heizten die Flammen nur weiter an. Erst als Cade Wasser über das Hoverboard schüttete, konnte das Feuer gelöscht werden.

Haus völlig abgebrannt
Jessica Horne aus Louisiana und ihr zwölfjähriger Sohn hatten weniger Glück. Als dieser Gerät nur einen Tag nach seiner ersten Nutzung wiederaufladen wollte, schossen plötzlich Flammen aus dem Gerät und binnen weniger Minuten stand ihr Haus in Flammen. "Es war wie bei einem Feuerwerk", erzählte sie dem Fernsehsender WGNO.

Tausende Geräte in Großbritannien beschlagnahmt
Auch in der britischen Grafschaft Kent explodierte laut "Daily Mail" ein Hoverboard und setzte ein Haus in Brand. Dafür verantwortlich gewesen sein dürfte auch hier ein minderwertiger Lithium-Ionen-Akku. Mindestens 15.000 Hoverboards, zumeist Billig-Importe aus Fernost, seien deshalb zuletzt vom britischen Zoll beschlagnahmt worden, hieß es. In neun von zehn Fällen seien die Geräte von den Behörden als "potenziell gefährlich" eingestuft worden.

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