Do, 23. November 2017

Drogen um 530.000 €

28.11.2015 15:53

„Kiara“ roch 6,6 kg Heroin in Stoßstange

Großes Lob für Polizeihündin "Kiara": Sie erschnüffelte in der Stoßstange des Autos eines Rumänen 6,6 Kilo Heroin. Der Straßenverkaufswert liegt bei 530.000 €. Der Fahrer will von den Drogen nichts gewusst haben.

Volltreffer bei einer Kontrolle der Einsatzgruppe für Straßenkriminalität gemeinsam mit einer Diensthundestreife an der Alten Bundesstraße in Wals. Den Beamten fiel ein Autolenker (27) mit rumänischem Kennzeichen auf. Sie hielten den Mann an. Da er nervös reagierte und rasch weiterfahren wollte, nahmen Johann Loidl, Kommandant der Diensthundeinspektion Salzburg, und seine belgische Schäferdame "Kiara", eine Drogenspürhündin, den Wagen genau in Augenschein. Und siehe da, "Kiara" schlug bei der Stoßstange an. Die Beamten montierten diese ab und entdeckten hinter der Nummerntafel ein professionell zusammengebautes Versteck. Darin befanden sich zwölf Pakete mit insgesamt 6,6 Kilo Heroin. Der Rumäne wurde festgenommen und in die Justizanstalt in Puch gebracht.

Für die vier Jahre alte Spürnase "Kiara von Nacheron" gab es als Belohnung besonders köstliche Leckerlis. Es war nicht der erste Erfolg der Malinois-Hündin. Sie erschnüffelte bereits mehrmals Heroin, außerdem fand sie auch schon Einbruchswerkzeug. Das sichergestellte Heroin wurde im kriminaltechnischen Labor untersucht. Es ist offenbar von sehr guter Qualität. Man könnte es um 330.000 bis 530.000 € an den Mann bringen. Bei der ersten Einvernahme erklärte der Rumäne: "Ich weiß von nichts. Keine Ahnung, wie das Heroin in die Stoßstange kam." Das Auto ist übrigens auf ihn angemeldet. Unklar ist, wo er die Drogen hinliefern wollte und woher er sie hatte. Möglicherweise nennt er im Prozess seinen Abnehmer und Hintermänner.

Das Heroin muss vernichtet werden
Sichergestellte Drogen müssen vernichtet werden. "Die Suchtmittel werden zuerst in unserer Sammelstelle aufgehoben, dann gehen sie zur Verwahrungsstelle des Gerichts. Dort wird nach dem Ende des Verfahrens entschieden, wann und wo sie vernichtet werden", sagt Polizeisprecherin Irene Stauffer. Drogenspürhunde der Polizei müssen die normale Grundausbildung absolvieren. Wenn sie geeignet sind, können sie weitere Kurse machen, bei denen sie auf den Geruch aller gängigen Suchtmittel konditioniert werden.

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