Sa, 18. November 2017

32% wollen urlauben

27.11.2015 12:09

Den Österreichern wird der Wintersport zu teuer

Das Geld bestimmt das Verhältnis der Österreicher zum Wintersport. Laut einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts meinungsraum.at. haben sieben von zehn aktiven Wintersportlern in den vergangenen Jahren ihr Verhalten verändert. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) betreibt weniger Wintersport als früher. Hauptgrund sind die Kosten. Wintersportart Nummer eins bleibt das Skifahren.

"Die hohen Kosten (46 Prozent) und fehlende Zeit (34) sind Faktoren, die die Österreicher zur Einschränkung ihrer Wintersportaktivitäten bewegen", sagte Studienleiterin Roswitha Wachtler. Gleichzeitig planen heuer wieder mehr Österreicher Wintersporturlaube. Gaben 2013 nur 28 Prozent der Befragten dies an, so sind es 2015 zumindest 32 Prozent.

1000 Personen im Alter zwischen 14 und 70 Jahren wurden für die repräsentative Studie im Zeitraum vom 28. Oktober bis zum 3. November online befragt. Fast drei Viertel (73 Prozent) gaben dabei an, zumindest gelegentlich als Wintersportler aktiv zu sein, der Rest übt sich im Verzicht. "Für die 1000 Befragten ist Skifahren noch immer die Wintersportart Nummer eins in Österreich und es gibt eine leicht steigende Tendenz", kommentierte Wachtler das Ergebnis.

Eislaufen populär, Langlaufen out
Die Tendenz bei den Skifahrern ist dabei leicht steigend: Waren es 2013 nur noch 38 Prozent der Österreicher, die zumindest gelegentlich dem Spaß auf zwei Brettern frönten, sind es 2015 wieder 40 Prozent. Die zweitbeliebteste Wintersportart ist Eislaufen mit einem deutlichen Aufwärtstrend: 2013 waren 28 Prozent zumindest gelegentlich Schlittschuhlaufen, aktuell sind es laut Umfrage wieder 36 Prozent. Sehr beliebt ist auch Rodeln und Bobfahren - 31 Prozent tun das zumindest gelegentlich (2013: 30).

"Sehr aus der Mode gekommen ist Langlaufen. Nur noch 13 Prozent betreiben diese schweißtreibende Sportart. Echte Minderheitenprogramme sind Eisstockschießen, Skischuhwandern (acht Prozent) und Snowboarden (sieben Prozent). Skitourengehen ist derzeit mit fünf Prozent zwar noch immer eine Randsportart, zeigt in den letzten Jahren aber einen deutlichen Aufwärtstrend", so die Studienleiterin.

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