Di, 22. Mai 2018

In Bangladesch

27.11.2015 08:26

IS bekennt sich zu Angriff auf Schiiten-Moschee

Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat behauptet, am Donnerstag einen Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bangladesch verübt zu haben. Dies berichtete das auf Terrorismusbeobachtung spezialisierte US-Webportal Site am Freitag. Ein Imam war getötet worden, als Bewaffnete die Al-Mustafa-Moschee im Dorf Haripur unmittelbar nach dem Abendgebet angriffen. Drei Menschen wurden verletzt.

Die Regierung hatte mehrfach behauptet, der IS sei in dem armen südasiatischen Land nicht aktiv. Sie macht lokale politische Gruppen für die sich jüngst häufenden Anschläge verantwortlich. In Bangladesch leben vor allem sunnitische Muslime, die Schiiten sind in der Minderheit. Der sunnitische IS ermordet in Syrien und im Irak auch die in seinen Augen ungläubigen Schiiten.

Während der Attacke auf die Moschee etwa 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Dhaka seien mindestens 16 Menschen in dem Gebäude gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Angreifer hätten im Gebetsraum wild um sich geschossen. Zwei Verdächtige seien zum Verhör in Gewahrsam genommen worden. Erst vor einem Monat waren bei einer schiitischen Prozession in Bangladesch mehrere Bomben explodiert. Ein Mensch starb, Dutzende wurden verletzt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden