Fr, 25. Mai 2018

Strenge Kontrollen

24.11.2015 09:20

Glühwein & Co.: Polizei macht Jagd auf Alkolenker

Christkindlmärkte und Weihnachtsfeiern – im Advent ist die Verlockung für Alkoholkonsum ganz besonders groß. Wer Glühwein, Punsch mit "Schuss" & Co. nicht widerstehen kann, der sollte sich keineswegs ans Steuer setzen. Die Polizei verstärkt ab sofort wieder die Kontrollen – Strafen können empfindlich hoch ausfallen!

Im ganzen Land locken bereits die Christkindlmärkte die Massen an - und auch die Weihnachts- und Jahresabschlussfeiern sind nicht mehr allzu fern. Da ist eines gewiss: Der Alkohol wird in den kommenden Wochen wieder in Strömen fließen.

Das weiß man freilich auch bei der Polizei. "Wir werden natürlich auch heuer wieder in der Vorweihnachtszeit tirolweit zahlreiche Alkoholkontrollen durchführen", warnt Markus Widmann, Chef der Landesverkehrsabteilung.

16.000 Alkotests, 229 Alkosünder

Das dies mehr als notwendig ist, zeigt die Bilanz vom Vorjahr. Im Advent 2014 wurden hierzulande insgesamt an die 16.000 Alkotests durchgeführt. Dabei wurden 229 Alko-Sünder ertappt. Weiters ereigneten sich 24 Unfälle unter Alkoholeinfluss, bei denen 33 Verletzte zu beklagen waren.

Besonders Glühwein und die verschiedenen Punschgetränke seien heimtückisch. "Die Wirkung solcher Getränke wird vielfach unterschätzt. Durch die Süße und Wärme wird der Alkohol schneller im Blut aufgenommen", ergänzt Widmann.

Wer sich angetrunken ans Steuer setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Bei einem Promillewert von 1 steige das Unfallrisiko auf das Siebenfache, bei 1,2 Promille auf das Zwölf-, bei 1,8 Promille sogar auf das Dreißigfache!

Strafen empfindlich hoch

Zudem kann eine Alkofahrt so richtig teuer werden. Geldbußen drohen ab 0,5 Promille - der Strafrahmen beginnt ab 300 Euro und endet bei 5900 Euro bei 1,6 Promille und mehr. Der Führerschein ist ab 0,8 Promille weg. In Verbindung mit einem Unfall sind die Konsequenzen noch härter.

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