Sa, 18. November 2017

Nach Hotel-Anschlag

20.11.2015 20:15

25 Österreicher in Mali: Ausreise empfohlen

Mit den Worten "friedlich", "angenehm" und "ruhig" wirbt das Luxushotel Radisson Blu in der malischen Hauptstadt Bamako um Gäste. Das österreichische Außenministerium rät jedoch nicht erst seit der blutigen Geiselnahme am Freitag von allen Reisen in das westafrikanische Bürgerkriegsland ab. Das Ministerium geht von etwa 25 Österreichern in Mali aus.

"Es wird vor allen Reisen nach Mali gewarnt. Allen Österreichern wird die Ausreise empfohlen", ist in den Reisehinweisen des Außenministeriums zu lesen. Dennoch dürften sich etwa 25 Österreicher in dem afrikanischen Staat aufhalten, sagte Ministeriumssprecher Thomas Schnöll am Freitagabend.

Dazu zählen die sieben österreichischen Mitglieder der EU-Trainingsmission in Mali (EUTM), aber auch Mitarbeiter internationaler Organisationen. Mit den meisten Österreichern sei die zuständige Botschaft (jene in der senegalesischen Hauptstadt Dakar) im Kontakt, sie hätten sich dort registriert.

Honorarkonsulat in Mali geschlossen
Allerdings macht das Außenministerium in seinen Reisehinweisen klar, dass es in Not geratenen Österreichern in Mali "wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang konsularische Hilfestellung leisten" könne. Die zuständige Botschaft Dakar sei nämlich für neun Staaten zuständig, das Honorarkonsulat in Mali sei geschlossen.

Laut Außenministerium sind von der Geiselnahme im Hotel keine Österreicher betroffen. Auch die sieben österreichischen EUTM-Mitglieder sind wohlauf.

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