Di, 21. November 2017

Im Zug vergessen

20.11.2015 09:33

Hannover-Terror: „Bomben“-Paket gehörte Ingenieur

Der Besitzer des verdächtigen Pakets, das nach Absage des Länderspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden in einem IC-Zug in Hannover für Aufregung sorgte, ist identifiziert worden. Es handelt sich nach Angaben eines Sprechers der deutschen Polizei um einen Ingenieur aus dem Ruhrgebiet, der in dem Päckchen Elektrobauteile und Kabel bei sich hatte.

Der Mann habe glaubhaft versichert, dass er das Paket im Zug vergessen hatte, als er in Hannover hastig in eine andere Bahn umsteigen musste. Dass er damit große Aufregung auslöste, habe er nicht mitbekommen.

Hier im im Video sehen und hören Sie den Moment, als das Länderspiel vor Ort abgesagt wurde:

Am Tag nach dem Terroralarm habe der Mann sein Paket in einem Fundbüro im Ruhrgebiet als vermisst gemeldet. Danach habe die Polizei Kontakt zu ihm aufgenommen. Der Ingenieur habe glaubhaft versichert, dass er keine bösen Absichten gehabt habe. Mit einem Strafverfahren müsse er nicht rechnen, hieß es seitens der Polizei.

Bei der Fahndung nach dem Mann hatten die Behörden auch Videoaufzeichnungen ausgewertet, weil das Paket zunächst für eine gut gemachte Bombenattrappe gehalten worden war.

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