Sa, 21. Oktober 2017

"Krone"-Ombudsfrau

17.11.2015 12:00

Auf Kuh-Attacke folgte Ärger mit Autoversicherung

Eine außergewöhnliche und unerfreuliche Begegnung mit einer entlaufenen Kuh hatten Peter D. und seine Ehefrau aus Oberösterreich. Eine Kuh demolierte ihren Wagen. Den Schaden wollte die Versicherung aber nicht vollständig ersetzen.

Die beiden Oberösterreicher waren mit dem PKW in den frühen Morgenstunden auf einer Straße unterwegs gewesen. "Wir haben von schon weitem gesehen, dass mehrere Autos am Straßenrand stehen und da irgendetwas los sein muss. Also sind wir sehr langsam gefahren. Plötzlich kam die Kuh auf unser Auto zu und ist mit den Vorderbeinen auf die Motorhaube gesprungen und hat ihren Kopf gegen die Windschutzscheibe gedrückt", schildert Frau D.

Dem Schreck folgte Ärger mit der Autoversicherung. Diese wollte angeblich weder die Reparatur der eingebeulten Motorhaube, noch der kaputten Scheinwerfer und des Sprunges in der Windschutzscheibe bezahlen, sondern lediglich den Schrottwert für das Auto mit 200.000 Kilometern am Tacho ablösen. Damit waren die Oberösterreicher nicht einverstanden und baten die Ombudsfrau um Hilfe: "Wir wollen unser Auto so repariert haben, wie es vor der Kuhberührung war."

Laut Oberösterreichischer Versicherung hätte man den Schaden, bis auf die gesprungene Windschutzscheibe übernehmen wollen. Man hat sich mit der Familie D. nun letztendlich auf eine Ablöse in Höhe von 1200 € geeinigt. Die Kuh steht übrigens wieder wohlbehalten

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