Fr, 15. Dezember 2017

Lauda, Koller & Co.

16.11.2015 10:08

Österreichische Promis sagen: "Je suis Paris!"

Entsetzen bei österreichischen Prominenten über den Terror in Frankreich - sie zeigen Mitgefühl mit den Opfern und sind sich einig: Wir dürfen uns durch Anschläge nicht unterkriegen lassen!

Niki Lauda: "Für mich bricht eine Welt zusammen. Man ist hilflos und ausgeliefert. Unschuldige mussten sterben, wie kann das sein? Die Politik soll sich Konsequenzen überlegen und den Terror endlich stoppen! So kann es nicht weitergehen! Man muss alle Ressourcen zusammenziehen - in Ost wie West -, um gemeinsam das Problem schnell zu lösen!"

Dagmar Koller: "Ich bin unfassbar traurig und gleichzeitig so hilflos wie alle. Ich habe in Portugal die ganze Nacht vor dem Fernseher verbracht und mich in den Schlaf geweint. Ich habe meinen Mann vermisst - vielleicht hätte der eine Antwort für mich gehabt. Warum nur das alles? Warum muss es noch Waffen geben, mit denen so viel unendlich schmerzhaftes Leid verursacht wird? Ich bin zutiefst schockiert und fühle mich ohnmächtig! Wir müssen zusammenhalten und hoffen!

Morteza Tavakoli: "Ich bin bis drei oder vier Uhr morgens vor dem Fernseher gesessen, voller Schock. Unsere Antwort muss lauten: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit. Die Menschen sind sich einfach selbst im Weg. Meine Angst ist, dass die Angst vor Flüchtlingen steigt und der Islam-Hass - man sollte sich genau überlegen, warum diese Menschen geflohen sind. Eben genau vor solchen Terroristen, wie jenen in Frankreich! Es wird einem vor Augen geführt, warum Menschen fliehen. Wir sitzen alle in einem Boot!"

Alfons Haider: "Ich bin zutiefst betroffen, schockiert und traurig. Das freie Leben kann sich durch den Terror nicht töten lassen, mir gefallen einige Sätze von François Hollande. Es ist ein Albtraum für meine Pariser Freunde, sie sind traumatisiert und verzweifelt, ich war froh, dass ihnen nichts passiert ist. Ich finde es schrecklich, dass jetzt wieder alle Muslime ins Terror-Eck gedrängt werden. Man muss differenzieren, sich bewusst machen, dass es nur ein ganz geringer Prozentsatz an Terroristen ist!"

Vera Russwurm: "So unfassbar grausam diese Terroraktion ist - sie darf nicht zu einer internationalen Einschüchterung vor dem IS führen. Der IS hat wieder einmal sein unmenschliches Gesicht gezeigt - und einmal mehr den traurigen Beweis dafür geliefert, dass alle Kontrollen dieser Welt gegen Menschen mit Kamikaze-Haltung nichts auszurichten vermögen. Denn wem seine Ideologie, sein Glaube an eine bestimmte Idee - sei sie noch so menschenverachtend, frauenverachtend und brutal - mehr wert ist als sein Leben, der ist durch nichts zu stoppen. Unsere einzige Chance liegt in Aufklärungsarbeit und Wertevermittlung! Mit strengen Kontrollen und Geheimdienstaktivitäten allein ist diesem Problem nicht beizukommen."

DJ Ötzi Gerry Friedle: "Ich bin fassungslos ob der Brutalität und Unmenschlichkeit. Für diese Täter gibt es wohl weder Hemmungen noch irgendeine menschliche Regung. Unendliches Mitleid mit den Opfern und ihren Familien erfüllt mich. Und wir alle dürfen uns von diesen Terrorgruppen weder unsere demokratische, freie Gesellschaft noch unsere humanitären Werte, unsere Solidarität zerstören lassen."

Albert Fortell: "Ich habe vor einem Jahr gesagt, dass sich diese Leute jetzt sogenannte 'weiche', also für sie risikolose Ziele aussuchen. Diese Tragödie in Paris ist nicht der Beginn, sondern wir sind mittendrin in einer neuen 'Terrorqualität'.

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