Sa, 26. Mai 2018

Super-Auftakt

15.11.2015 22:47

Federer und Djokovic siegen bei den ATP-Finals

Die World Tour Finals zum Abschluss des Tennis-Jahres haben am Sonntag im Einzel mit Favoritensiegen begonnen. Der serbische Titelverteidiger Novak Djokovic (Nr. 1) eröffnete die Gruppe Stan Smith mit einem 6:1, 6:1-Sieg gegen den Japaner Kei Nishikori (8), im Abendspiel legte der Schweizer Roger Federer (3) mit einem 6:4, 6:2 gegen den Tschechen Tomas Berdych (6) nach.

Federer brauchte keine Glanzleistung für seinen geglückten Einstieg ins Turnier. Berdych agierte nach einem für ihn erfreulichen Start viel zu fehlerhaft, um den Schweizer ernsthaft zu gefährden. Eine Vorentscheidung fiel in den zehn Minuten am Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Satzes, als beim Tschechen überhaupt nichts zusammenpasste. Nach nur 69 Minuten nutzte der Eidgenosse seinen zweiten Matchball mit einem Serve-and-Volley-Angriff zum letztlich souveränen Erfolg.

Djokovic überzeugte gegen Nishikori auf der ganzen Linie. Sein Spiel begann mit einer Schweigeminute für die Terroropfer in Paris und endete mit der Übergabe des Pokals für die Nummer 1 des Jahres an Djokovic. Schon seit Wochen steht fest, dass der Serbe nicht mehr von der Spitze verdrängt werden kann. Was die mehr als 17.000 Zuschauer in der Londoner O2 Arena dazwischen zu sehen bekamen, war Kurzarbeit des überlegenen Branchenleaders. Djokovic war seinem Gegner in allen Belangen überlegen.

Der 23. Sieg in Serie
Der 28-Jährige verlängerte einige imposante Serien. Er gewann seine 23. Partie en suite. In der Halle ist Djokovic seit November 2012 unbesiegt, als er in der 2. Runde des Turniers in Paris-Bercy gegen Sam Querrey verlor. Er feierte gegen Nishikori seinen 38. Hallen-Sieg in Folge. Bei den ATP-Finals ging er zuletzt 2011 nach dem Gruppenspiel gegen Landsmann Janko Tipsarevic als Verlierer vom Platz (seither 15 Siege) - und in London war Andy Murray im Wimbledonfinale 2013 letzter Bezwinger des Überfliegers.

Im Doppel unterlagen die topgesetzten US-Zwillinge Bob und Mike Bryan dem indisch-rumänischen Duo Rohan Bopanna/Florin Mergea 4:6, 3:6. Zum Auftakt hatten Jamie Murray/John Peers (GBR/AUS) das italienische Duo Simone Bolelli/Fabio Fognini 7:6(5), 3:6, 11:9 besiegt.

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